Vor einigen Tagen sorgte Breaking Benjamins Gründer und Frontmann Benjamin Burnley für Aufsehen, als er eine zerstörte Xbox One-Disc von EA und DICEs Star Wars: Battlefront über Instagram präsentierte. Nun sprach der passionierte Star Wars-Fan in einem exklusiven Interview über den Vorfall.

Star Wars Battlefront - Breaking Benjamins Sänger klärt auf: Das Spiel ist ein verdammter Scheiß!

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Vielleicht sollte Burnley seine Band in Breaking Battlefront umbenennen!?
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"Sie wollten, dass ich über dieses Stück Dreck berichte", so Burnley unter dem Bild. "Das können sie sich sonst wo reinschieben. Ich würde mir lieber die grottenschlechten Prequels von Star Wars anschauen, als noch eine Sekunde dieses Spiel zu spielen. Das ist dafür, dass EA Star Wars ruiniert."

Das waren die wohlgewählten Worte, mit denen Benjamin Burnley das Bild kommentierte. Schnell verbreitete sich der Eintrag viral in alle sozialen Netzwerke. Vor allem seine Bemerkung, dass ihm EA angeblich Geld angeboten habe, wenn er positiv über das Spiel spräche, sorgte für viel Kritik. Auch wenn das im Grunde ein offenes Geheimnis darstellt, dass sich Prominente und Youtuber ihr Lob nicht selten vergolden lassen. Aber jemand, der so offen sein Missfallen äußert? Was war los?

"Dieses verdammte Spiel ist ein Stück Scheiße!"

Der 37-jährige Musiker ist nach eigenen Angaben ein riesiger Star Wars- Fan, was er mit seinen Star Wars-Sneakers beweist. "Wenn ich sage, dass ein Star Wars-Spiel scheiße ist, dann muss es ein wirklich beschissenes Spiel sein. Und das ist es."

Eine Gruppe habe ihn kontaktiert, ihm das Spiel gegeben und gemeint, sie seien von EA.

"Sie versuchten es und sagten, 'Wir fänden es super, wenn du über die sozialen Netzwerke mitteilst, wie sehr dir das Spiel gefällt.' Ich sagte, 'Sicher, wenn es mir gefällt.' Aber es gefällt mir nicht, weil es verdammt scheiße ist. Das Gameplay ist scheiße."

Dann führt er aus, was ihm nicht gefallen habe. Man werde von hinten aus dem Nichts heraus beschossen. Gegner würden direkt hinter einem oder vor einem spawnen. Es gebe kein Belohnungssystem, was Aufleveln sinnlos mache. Die Waffen seien unbalanciert und man werde zu oft mit nur einem Treffer niedergestreckt. Die Hitboxen seien völlig missraten.

"Alle Online-Spiele sind auf ihre eigene Art und Weise scheiße, weil sie zu sehr von der Verbindung abhängen. Das Internet ist noch nicht so weit. Die Spiele sind ein wenig zu ambitioniert für das Internet. Aber einige sind beschissener als die anderen."

Er möge auch das Heldensystem nicht, das sei völlig schlecht konzipiert. Man befinde sich mitten im Match und auf einmal tauche Darth Vader auf und man sei sofort tot.

Breaking Benjamins bisherige Gaming-Geschichte

Dass EA die Band kontaktiert haben könnte, kommt nicht von ungefähr. So erschien das erste Musikvideo der Band einmal im konventionellen Stil und einmal mit Ausschnitten aus dem PlayStation-Spiel Run Like Hell. Zudem wurde ihr Song Blow Me Away in Bungies Halo 2 verwendet. Weitere Songs finden sich in WWE SmackDown vs RAW und in NASCAR 07. Im Interview sieht man auch, dass sie gleich mehrere Xbox One-Konsolen im Umkleideraum haben. Auf einem Bildschirm ist Halo 5: Guardians zu sehen. Das Spiel kostete Burnley bereits einen Controller. Zudem kann man auch die Hülle von Fallout 4 auf dem Tisch vorzufinden.

Benjamin Burnleys Band ist also sehr Spiele-affin.

Was ist eure Meinung zu dem Ganzen?

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