Sternzeit -312946.8: Einsam im All
Der Kapitänsstuhl ist ein einsamer Ort. Obwohl ich mich fürsorglich um meine Offiziere kümmere, ihnen ständig neue Ausrüstung und Waffen gebe, lassen sie mich nicht an sich ran. Eine persönliche Bindung oder eine Art Freundschaft entwickelt man nicht zu seinen KI-Untergebenen, sie bleiben anonyme Mitläufer.
Das Star-Trek-Universum war nie kriegerischer...Der Kontakt zu anderen Kapitänen ist ebenso mager. Gilden heißen in STO Flotten, es gibt auch genug davon, im Raumfahrer-Alltag merkt man aber kaum etwas von ihnen. So ist auf den ersten Blick auf die Grafik nicht zu erkennen, welcher Flotte ein Mitspieler überhaupt angehört, diese wichtige Community-Komponente scheint irgendwie versteckt zu sein. Generell besteht – mit Ausnahme des sozialen Aspekts – ohnehin kaum die Notwendigkeit, sich einer Flotte anzuschließen, die meisten Aufgaben lassen sich auch leicht solo erledigen.
Für Spontan-Gemeinschaften gibt es theoretisch eine Auto-Team-Funktion. Betritt man ein Sonnensystem, also eine Missions-Instanz, so wird automatisch eine Party zusammengesetzt. Das funktionierte anfangs ganz gut und war durchaus praktisch, seit einem Update von Sternzeit -312947.5 (20. Januar 2010) allerdings nicht mehr. Ob das nun an einer falschen Einstellung, einem Bug, fehlender Verfügbarkeit von Mitspielern oder am blanken Zufall lag – Tatsache ist auf alle Fälle, dass man zu oft ganz auf sich alleine gestellt unterwegs ist.
Sternzeit -312928.8, Abschlussbericht des Kapitäns
Gerade ist meine Probe-Karriere als Star Trek-Kapitän zu Ende gegangen. Zum Abschluss der Beta galt es einen massiven Angriff der Klingonen auf den Föderationsraum abzuwehren. Von denen war dann aber kaum etwas zu sehen, doch schon bald wurde die gesamte Galaxis von Borg überschwemmt. Verzweifelt kämpfte die Föderation gegen diese Übermacht, Widerstand war aber tatsächlich zwecklos, gegen die Borg bestand nicht der Hauch einer Chance. Das ist aber ganz normal, schließlich war der Anlass dafür das Ende des Beta-Servers und letztlich wurden auch die tapfersten Kapitäne assimiliert.
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Trotz gewisser Macken, also den Bodenmissionen und des eher geringen Schwierigkeitsgrades, überwiegen am Ende doch die positiven Eindrücke. Das liegt an den höchst unterhaltsamen Weltraumgefechten, die ihren Reiz nicht so schnell verlieren.
Generell ist der größte Vorteil von „Star Trek Online“, dass insbesondere das Experimentieren mit Fähigkeiten, Ausrüstung und der gesamten Spielmechanik einfach Spaß macht. Wer bisher viel Zeit im Fantasy-Holodeck anderer MMOs verbracht hat, wird froh über die Abwechslung sein, die das Sci-Fi-Szenario bietet. STO erfordert zu einem beträchtlichen Teil neue Herangehensweisen – schon alleine durch das Fehlen einer klassischen Tank/DD/Heiler-Aufteilung – zumindest laut den Erfahrungen der Beta.
Aufbruch in die Open Beta



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Wie sich die Sache später im Endgame entwickeln wird, darüber kann man derzeit nur spekulieren, wohl zu wenige haben es während der Open Beta auf höhere Stufen geschafft, entsprechend fehlen derzeit noch Erfahrungswerte. Perfekt ist es also zwar nicht, eine Chance verdient STO aber absolut – ab 5. Februar werden die Warp-Antriebe dann offiziell angeworfen.























