Fox McCloud ist wieder unterwegs in weit entfernten Galaxien. Diesmal muss er das Heer des Imperators Anglar von der Sternenkarte fegen. Die Starfox-Entwickler versuchen sich hierfür an einer Mischung aus Luftgefechten Marke Geiersturzflug in Kombination mit rundenbasierter Gefechtsimulation.

Im Laufe des Tests wird sich zeigen, ob der Funke bei eingefleischten Fans genauso überspringen wird wie bei Starfox-Frischlingen.

Auch Sternenfüchse sind manchmal einsam
Früher, da hatte unser flauschiger Held seine getreuen Freunde zur Seite, wenn es hieß: Lasst uns den fiesen Feind frisch machen! Doch dieses Mal stehen die Sterne schlecht für Fox McCloud. Fast sieht es so aus, als müsste er sich ganz alleine gegen die Armeen des Imperators Anglar zur Wehr setzen.

Star Fox Command - Flugfuchs unterm Sternenhimmel – lustige Mischung aus Strategie und Flugshow

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Wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen.
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Einzig sein unerschütterlicher Blechvasall Rob hält die Fahne hoch, um dem Planeten Corneria zu Hilfe zu eilen. In einer Mischung aus rundenbasiertem Strategiespiel und den beliebten Fluggefechten der Serie versuchen die Entwickler jetzt, den pfiffigen Fuchs mit den Sternenaugen auf dem schmucken NDS zu etablieren.

Fox on the run
Nach einer obligatorischen Einführungsphase mit Flugtraining bietet Starfox Command ca. 60 Missionen Strategie- und Fluggefechte mit ständig steigendem Schwierigkeitsgrad. Jede Mission besteht aus einem mehrteiligen rundenbasierten Strategiepart, bei dem man durch geschicktes Manövrieren seiner Einheiten innerhalb einer vorgegebenen Anzahl von Zügen den oder die Gegner erfolgreich in den Boden der Übersichtskarte einmassieren muss.

Dazu gibt man mit dem Touchpen die Route der eigenen Truppen vor. Das abschließende Gefecht einer jeden Runde wird dann in Form eines Flugfights ausgetragen. Hier dürft ihr den Protagonisten über eine durchaus gelungene Landschaft fliegen und Jagd auf die Gegner machen lassen. Durch geschickte Manöver wie Rollen, Looping oder Wende sowie Beschleunigung und Bremse lässt sich der digitale Blechvogel gut durch die Lüfte jonglieren, sobald man sich an die ungewöhnliche Steuerung über Touchscreen und -pen gewöhnen konnte.

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Vorsicht: Hier versucht euch jemand zu hypnotisieren!
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Geschossen wird mit dem Steuerkreuz oder mit den Buttons. Hat man die feindlichen Kontrahenten beseitigt, müsst ihr Sterne per Rolle anziehen und einsammeln. Feindliche Angriffe und Raketen gilt es natürlich mit Spezialmanövern abzuwehren. Gelingt dies nicht, müsst ihr eure Starwing-Reste vom Felsen pflücken und einen erneuten Versuch starten.

Nachdem man die Missionen bewältigt hat, können diese in der freien Missionswahl beliebig oft gespielt werden. Nach erfolgreichem Abschluss der Story erhält man Schlüssel, die im weiteren Spiel in "entscheidenden" Szenen eingesetzt werden können, und so mit neuen Orte und Missionen für Abwechslung im Gameplay sorgen.

Sterntaler im Comiclook
Mehrspielerschlachten werden ähnlich wie im Solo-Kampf-Modus gespielt, je mehr Gegner geplättet werden, desto mehr Sternchen regnet´s vom Himmel. Mit nur einer Cartridge können bis zu sechs Spieler glücklich werden. Weltweite Weltraumschlachten sind per Wi-Fi-Connection möglich. Freunde können per Code und Liste zum gemeinsamen Spielen gefunden werden. Der Multiplayer-Modus verspricht somit am meisten Spaß.

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Unten blau, oben mau? Keineswegs!
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Fox McCloud und seine Spielgefährten tummeln sich in einer comicartig aufbereiteten, ansprechenden 3D-Grafik. Während die Fights in lauer Luft in einer gelungenen Landschaft ausgetragen werden, finden die Strategiekämpfe auf etwas dröge erscheinenden Übersichtskarten statt. Die Sounds sollen an die bisherigen Spiele erinnern und kommen teilweise etwas zu pathetisch daher.

Die Sprachausgabe ist unverständlich, aber man kann dem flauschigen Fliegerfuchs immerhin seine eigene Stimmfrequenz zur Verfügung stellen. Zum Glück wird das Ganze in den für Comic-Optik obligatorischen Textfeldern übergeholfen. Denn das "Fachchinesisch" ist nicht wirklich der Knüller.

Das Fliegen bringt Spaß, sobald man die Touchpen-Steuerung verinnerlicht hat. Diese funktioniert, indem man die Flugschleuder mit dem Pen manövriert. Beschleunigt und gebremst wird ebenfalls mit dem Touchpen durch entsprechendes Tippen auf die jeweilige Touchscreenhälfte. Mit Loopings und Kehrtwende-Button sowie einem Reservoir an Bomben, die via TP auf dem Screen positioniert und aktiviert werden können, wird in nächster Umgebung alles pulverisiert, das sich nicht zeitig vom Acker machen konnte.

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Die Flugszenen von Star Fox Command sind leider viel zu selten.
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Durch Steuern mit dem Touchpen auf der Orientierungskarte werden die feindlichen Flieger anvisiert und durch Betätigen des Steuerkreuzes oder den Buttons ins Jenseits geblasen. Auf diese Weise ist die Steuerung auch für Linkshänder geeignet. Als Belohnung gibt's "Sterne", die per Rolle angezogen und aufgesammelt werden können. Und mit dem Rumble Pak im GBA-Schacht kann man sich noch ein bisschen mehr Feeling in die Händchen rütteln lassen.