Chris Roberts Sci-Fi-Gigant Star Citizen erreichte mittels Crowdfunding 55 Millionen US-Dollar. In einem aktuellen Blogeintrag geht er darauf ein und betont, dass jeder einzelne Cent in die Entwicklung des Spiels gehe.

Star Citizen - 55 Millionen Dollar: alles fließt in die Entwicklung

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Star Citizen ist das weltweit erfolgreichste Crowdfunding-Projekt in allen Bereichen.
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Er werde häufig gefragt, warum das Team weiterhin Geld sammle – schließlich habe Entwickler Cloud Imperium Games doch schon genügend davon eingenommen. Roberts antworte darauf, dass Star Citizen kein normales Spiel sei, es auch nicht wie ein normales Spiel entwickelt und erst recht nicht wie eines finanziert werde.

Seine Erfahrungen bezüglich der Finanzierung musste er beiseitelegen, um diesen neuen Schritt gehen zu können. Denn weder einen Publisher noch einen Risikokapitalgeber würde es hinter dem Projekt geben, der wiederum in drei Jahren einen großen Gewinn erzielen möchte. Und man müsse das Spiel auch nicht auf einen Datenträger pressen.

Star Citizen sei kein Spiel, welches man für ein paar Wochen spiele und schließlich liegen lasse. Und man entwickle es auch nicht im Geheimen, sondern binde die Community offen mit ein – diese habe es erst möglich gemacht.

In der Spielebranche habe er viele Freunde, die ihm hin und wieder sagen, dass es doch großartig sein müsse, wenn man mit mehr Geld in der Hinterhand arbeiten könne. Aber jene Freunde würden dann ungläubig dreinschauen, wenn er ihnen erkläre, dass er das vor offiziellem Release gesammelte Geld voll und ganz in die Entwicklung investiere.

Es sei schließlich die Community, die das gesamte Projekt finanziell unterstützt habe. Mit jeder Bestrebung gehe es darum, die Vision des Spieles zu bereichern. Durch die Finanzierung sei das Spiel letztendlich viel reichhaltiger und immersiver als ursprünglich geplant.

Ein Teil des Geldes wurde zur Seite gelegt, um im Falle eines Stopps der Finanzierung dennoch weiterentwickeln zu können. Momentan arbeiten mehr als 280 Leute an Star Citizen.

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