Schon seit längerem stecken die traditionellen JRPGs in der Krise. Zu wenig Innovationen, gepaart mit einer nicht mehr zeitgemäßen Spielmechanik, so der Vorwurf. Spiele wie Star Ocean: The Last Hope oder Tales of Vesperia versuchen zwar mit actiongeladenen Kampfsystemen mehr Schwung in das angestaubte Gameplay zu bringen, doch in Sachen Storytelling bleiben die JRPGs mit ihrem starren Korsett hinter den Konkurrenten aus dem Westen zurück.

Nun scheint auch die langlebige Final Fantasy-Serie in der Krise angekommen zu sein. Zwar bekam der dreizehnte Teil durchweg gute Wertungen und verkaufte sich blendend in den ersten Wochen, doch gerade die alteingesessenen Fans kritisierten das neue Square Enix Machwerk ziemlich stark.

Square Enix - Wird FF XIII das letzte traditionelle JRPG sein?

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FF XIII könnte das letzte traditionelle JRPG sein.
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Nun ließ Square Enix Präsident Yoichi Wada die Bombe platzen und sagte in einem Interview, dass es durchaus möglich ist, das Final Fantasy XIII der letzte traditionelle Teil der Serie sein kann. Die Zukunft wird zeigen, ob Square Enix weiterhin traditionelle JRPGs entwicklen wird. Eigentlich möchte man sich lieber darauf konzentrieren, neue Spielmechaniken zu produzieren.

Was genau er mit dieser Aussage meint, bleibt aber ungewiss. Mit Final Fantasy XII wagte man sich ja schon mal in neue Gamplay-Gewässer, ohne dabei aber die traditionellen Formen des JRPGs zu verlassen. Vielleicht ist das eine Andeutung auf das vor kurzem angemeldete Patent, bei dem man den Körper seiner Spielfigur verlassen und sich in andere Charaktere einnisten kann. Wohlgemerkt soll man dabei nicht nur auf ein Spiel beschränkt sein.

Wir werden sehen, wie sich die Zukunft der Final Fantasy-Serie und der japanischen Rollenspiele entwicklen wird. Doch im März steht erstmal mit Final Fantasy XIII das vielleicht letzte große JRPG in den Händlerregalen.