Wie in einem aktuellen Geschäftsbericht von Square Enix zu lesen ist, will das Unternehmen Spiele künftig schneller auf den Markt bringen. Die Entwicklungszeiten seien einfach zu lange, häufig vergehen Jahre, bis ein Titel veröffentlicht wird.

Square Enix - Will künftig Entwicklungszeiten verkürzen und Informationspolitik verbessern

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Square Enix will künftig mehr auf die Kunden eingehen.
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Damit werde in Zukunft Schluss sein, Spiele sollen deutlich früher auf den Markt kommen, damit sich die Entwicklung rechne. Außerdem können die dort verwendeten Assets für einen Nachfolger genutzt werden, der sich dann ebenfalls nicht mehr so lange in der Produktion befinden soll.

Darüber hinaus will Square Enix an seiner Informationspolitik arbeiten und diese verbessern. Das bedeutet also, dass Square seine Kunden etwa früher darüber informieren möchte, welche Projekte sich gerade in Entwicklung befinden und wie die Arbeiten vorankommen. Als bestes Negativbeispiel dürfte hier Final Fantasy Versus XIII nennenswert sein.

Laut Square wolle man die Spiele nicht mehr erst "kurz vor ihrer Veröffentlichung" ankündigen, sondern so früh wie möglich. Daraus erhofft sich Square einige Vorteile, zum Beispiel besser auf die Wünsche der Kunden eingehen zu können. Hier will man schließlich gewährleisten, dass Spiele entwickelt werden, die die Kunden auch wirklich haben wollen.

Mitte Mai veröffentlichte Square Enix die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr, die ganz und gar nicht zufriedenstellend waren. Tomb Raider und Hitman: Absolution blieben hinter den Erwartungen zurück, konnten aber die Entwicklungskosten decken.