Bereits im März kommunizierte Square Enix, dass das abgelaufene Geschäftsjahr nicht sonderlich rosig aussehen wird. Nun ging das Unternehmen ein wenig mehr ins Detail und enthüllte: im Vergleich zum Vorjahr konnte man den Umsatz um 15,7 Prozent (1,12 Milliarden Euro) steigern.

Square Enix - Tomb Raider, Hitman und Co. sorgen für mehr Umsatz, aber auch rote Zahlen

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Obwohl die großen Titel von Square Enix alles andere als schlecht waren, kamen keine zufriedenstellenden Verkaufszahlen zustande.
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Doch Entwicklungen wie Tomb Raider und Hitman: Absolution sorgten für höhere Kosten. Darüber hinaus blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück, so dass Square Enix am Ende einen operativen Verlust von umgerechnet rund 46 Millionen Euro einfuhr. Im Vorjahr waren es noch knapp 75 Millionen Euro Gewinn.

Aber nicht nur die Spiele führten zu dem Verlust, auch Abschreibungen und Umstrukturierungen haben hier ihre Finger mit im Spiel. Entlassungen dürften angesichts der aktuellen Zahlen wohl sehr wahrscheinlich sein, nachdem Square zuvor noch hunderte neue Mitarbeiter weltweit anstellte. Erst im April kündigte der neue CEO Yosuke Matsuda Entlassungen an, die vor allem in LA zum Tragen kommen sollten.

Künftig will Square Enix nicht nur die Entwicklungskosten minimieren und die Produktionszyklen verkürzen, sondern sich auch mehr um die Bereiche Smartphone und Tablet kümmern. Das eigene Portfolio soll sich außerdem mehr an die jeweiligen Regionen aus aller Welt anpassen, so dass Square im aktuellen Geschäftsjahr mit einem Plus von 26 Millionen bis 45 Millionen Euro rechnet.