Nachdem Square Enix gestern eine Gewinnwarnung herausgeben musste, folgt heute das tatsächliche Ergebnis für das zum 31. März beendete Geschäftsjahr. Darin mussten die Japaner rote Zahlen schreiben.

Square Enix - Rutscht in die roten Zahlen

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Final Fantasy XIV ist noch immer ein Sorgenkind für Square Enix
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Der Umsatz viel im Vergleich zum Vorjahr um knapp 35 Prozent auf 125 Milliarden Yen (ca. 1,08 Mrd. Euro), operativ bleibt noch ein kleiner Gewinn von 7 Mrd. Yen (-74 Prozent). Das Nettoeinkommen hingegen beziffert der Konzern mit einem Verlust von 12 Mrd. Yen (ca. 104 Mio. Euro)

Außergewöhnliche Kosten durch die Einstellung diverser Projekte (4,5 Mrd. Yen / ca. 39 Mio. Euro), den Auswirkungen der Naturkatastrophe in Japan (600 Mio. Yen / ca. 5,2 Mio. Euro) und weiteren Abschreibungen (8,8 Mrd. Yen / ca. 76 Mio. Euro) trieben den Verlust in die Höhe.

Zwar wurden während des Geschäftsjahrs die Titel 'Dragon Quest Monsters: Joker 2' und Kane & Lynch 2: Dog Days zu Millionensellern, trotzdem verlief der Verkauf von Konsolenspielen eher schleppend, teilt Square Enix mit. Auch die anhaltende Verzögerung bei den Zahlungen zu Final Fantasy XIV – für das noch immer keine monatlichen Gebühren verlangt werden – sorgt für das schwache Abschneiden.

Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartet man sich einen geringen Anstieg beim Umsatz (3,8 Prozent) und die Rückkehr in die Gewinnzone.