Mit dem neuen Chef Yosuke Matsuda versucht Square Enix in eine neue Richtung einzuschlagen, wie man im Rahmen des aktuellen Geschäftsberichts deutlich machte.

So liegt der Fokus künftig mehr auf Online- und Mobile-Games. Die westlichen Studios, dazu zählen etwa auch IO Interactive und Eidos, werden mehr an online-basierten Titeln arbeiten, deren Geschäftsmodell weg vom Festpreis gehen soll. Als Beispiel nennt Square das kommende Nosgoth, ein Free2Play-Action-Titel, der derzeit bei den Psyonix Studios entsteht.

Offenbar denkt man also über mehr Free2Play-Spiele oder Titel mit einem flexibleren Preismodell nach. In Japan hingegen wolle man sich verstärkt auf Mobile-Games für Smartphones und Tablets konzentrieren. Darunter fallen ebenfalls Spiele wie Final Fantasy Agitio und Dragon Quest.

Darüber hinaus verfolgt Square noch einen dritten Plan: die Japaner wollen weiter in Richtung Asien expandieren und zum Beispiel Spiele wie Kaku-San-Sei Million Arthur
asiatischen Publishern lizenzieren und Final Fantasy XIV: A Realm Reborn nach China bringen.

Das MMORPG verkaufte sich für das Unternehmen besser als gedacht, so dass einige dieser Schritte durchaus Sinn ergeben. Was die westlichen Studios angeht, so ist wohl nicht zu befürchten, dass Deus Ex, Tomb Raider, THIEF und Co. plötzlich nur noch für mobile Plattformen mit Free2Play-Modell erscheinen.

Dass das bei der ein oder anderen Marke aber durchaus passieren kann und mit Sicherheit auch wird, davon ist auszugehen. Mit Deus Ex: The Fall brachte Square erst eine Mobile-Umsetzung heraus. Und für Deus Ex: Universe bestätigte man bereits, auch Smartphone-Spiele zu entwickeln.