Nachdem erst in der letzten Woche John Riccitiello als EA CEO zurückgetreten ist, folgte diesem nun ebenfalls 'Square Enix'-Chef Yoichi Wada, der den Posten seit 2000 begleitete. Yosuke Matsuda wird dessen Nachfolger.

Square Enix - CEO Yoichi Wada tritt zurück, 'außergewöhnliche Verluste' im aktuellen Geschäftsjahr

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Mit einem solch hohen Verlust für das aktuelle Geschäftsjahr rechnete Square Enix nicht. Entsprechende Maßnahmen sollen daher demnächst ergriffen werden.
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Von "außergewöhnlichen Verlusten" ist im aktuellen Geschäftsbericht die Rede. Anfangs rechnete man noch mit einem Gewinn in Höhe von 3,5 Milliarden Yen (rund 28 Millionen Euro), inzwischen geht man aber von einem Minus von 13,5 Milliarden Yen (rund 111 Millionen Euro) im Zeitraum vom 1. April 2012 bis zum 31. März 2013 aus.

Als Grund dafür sieht man unter anderem die Verkäufe größerer Konsolentitel an, die sich in Europa und Nordamerika schlechter verkauften als erwartet. Welche das sein sollen, wurde zwar nicht genannt, Hitman: Absolution und Sleeping Dogs dürften hier aber potentielle Kandidaten sein. Zuletzt veröffentlichte Square Tomb Raider.

Aber auch die Arcade-Geschäfte, also die Spielautomaten, seien ein Grund für die schlechten Zahlen. Umstrukturierungen seien daher notwenig - in den kommenden Wochen und Monaten will man verschiedene Maßnahmen ergreifen.

Da bleibt sicherlich auch die Frage, ob sich dadurch aktuelle Projekte in Gefahr befinden. Denn angesichts solcher Zahlen könnte das ein oder andere Spiel durchaus daran glauben müssen.