Die Schöpfungssimulation Spore steht wieder einmal in der Kritik. Doch sind es aktuell weder besorgte Eltern noch konservative Politiker, die gegen das Spiel wettern ─ vielmehr geht die Sache offensichtlich «militanten Atheisten» gehörig zu weit. In einem Interview erklärt Spore-Schöpfer Will Wright jetzt, wie es zu den Vorwürfen kommt:

"[...]wir haben die gesamte Frage nach der Schöpfung offengelassen. Klar nimmt der Spieler eine gottähnliche Stellung ein, indem er die Evolution steuert, doch wir haben nie wirklich konkret gesagt, für wen der Spieler genau steht.

Unsere größte Sorge galt religiösen Menschen, die wir nicht verletzten wollten. Doch wie sich die Diskussion jetzt entwickelt, haben wir es jetzt mit einer großen Gruppe «militanter Atheisten» zu tun, während der Rest der Spieler ausgesproche tolerant ist, gläubige Menschen eingeschlossen."

Auch ein erfahrener Weltenschöpfer lernt offensichtlich nie aus. Und wenn es um den Glauben geht, kann man es ohnehin nicht jedem recht machen ─ nicht einmal mit einem einfachen Spiel...

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