Im aktuellen Game Developer Magazin beschreiben Patrick Redding, Alex Parizeau und Maxime Beland von Ubisoft Montreal die Entwicklung von Splinter Cell Conviction. Darunter auch, wie man mit der Balance kämpfte, um sowohl Hardcore- als auch Casual-Spieler anzusprechen.

Splinter Cell: Conviction - Was der Schere zum Opfer fiel

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Durch die in die Spielumgebung projizierten Texte und Videos erreichten die Entwickler einen nahtloseren Spielfluss
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Da Stealth-Spiele meist nur eine relativ kleine Spielergruppe ansprechen, wollte Ubisoft die Serie auch anderen zugänglich machen. Das bedeutete, dass die Entwickler komplett neue Mechaniken einbauen und an der Komplexität der Vorgänger schrauben mussten.

Dabei blieben einige beliebte Features, wie die Körper von ausgeschalteten Gegner zu bewegen oder ein Messer im Nahkampf einzusetzen, auf der Strecke, da man sie ursprünglich nicht eingeplant hatte. Letztendlich war nicht mehr genug Zeit, sie wieder einzufügen und auf die Qualität der vorhergegangen Spiele zu bringen.

Außerdem kam das Team nicht mehr dazu, einen „realistic-hardcore“ Schwierigkeitsgrad einzubauen. Der sei für Spieler gedacht gewesen, die im Spiel lieber auf traditionelle Weise vorgegangen wären.

Auch andere Teile fielen der Schere zum Opfer, da man die Spielmechaniken von Grund auf neu gestalten musste und einfach nicht genügend Zeit blieb. Dadurch fiel das Schlösser knacken weg, ebenso wie die verschiedenen Methoden durch eine Tür zu stürmen.

Das nächste Splinter Cell entsteht derzeit bei Ubisoft Toronto, einen Termin dafür gibt es aber noch nicht.

Splinter Cell: Conviction ist für Xbox 360 und seit dem 29. April 2010 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.