Mit manchen Computerspiel-Charakteren sind schon ganze Gamer-Generationen aufgewachsen. Wahrscheinlich haben bereits die eigenen Eltern Super Mario von Hochhaus-Gerüst zu Hochhaus-Gerüst gejagt oder sind mit dem kleinen blauen Igel Sonic durch Rennröhren katapultiert. Beide Figuren strahlen dabei aus alterslosen Gesichtern, während sie ihre neuesten Abenteuer in immer technisch versierteren Spielen erleben. Sam Fisher dagegen gibt es erst knapp acht Jahre und vier Teile lang – und die Falten haben sich in Splinter Cell: Conviction markant auf sein Gesicht gelegt.
Nun hinkt der Vergleich hinter Sonic und Mario ungefähr so stark hinterher wie Quasimodo hinter Esmeralda, dennoch zeigt Ubisofts kommender Stealth-Actiontitel deutlich, dass Sam Fisher innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne an den Ereignissen gewachsen ist, die ihn umgaben. Das Schicksal hat es trotzdem nicht gut mit ihm gemeint. Vielleicht bringt das auch das Leben eines Agenten mit sich. Man ist immer von Feinden umgeben, traut niemandem und anstelle einer knuffelbunten Welt mit garstigen Primaten erwarten einen Mord, Totschlag und Intrigen.
Sam geht auf einen Kellerausgang zu. Auf der schweren Metalltür steht in grüner Leuchtschrift, dass er den Raum hier verlassen könnte. Über einen Hinterhof kommt er zur nächsten Etappe: Wieder wird ihm der Weg angezeigt. Dieses Mal soll er die Regenrinne hinaufklettern. An einem Sims angekommen, hangelt sich unsere Spielfigur unter einer Reihe Fenster entlang, bis er ein offenes entdeckt.
Dass es von einem bewaffneten schweren Jungen bewacht wird, stört ihn nicht weiter. Er kann warten, bis ihm der Wächter den Rücken zudreht, um sich dann blitzschnell an den Sims hochzuziehen, den ahnungslosen Waffenmann zu packen und aus dem Fenster zu ziehen.
Sam Fisher ist zurück - und mächtig sauer...Wenn dem Opfer nun nicht gerade blitzschnell Flügel gewachsen sind, wird’s das wohl für ihn gewesen sein. Der Weg ins Innere der Villa ist auf jeden Fall jetzt frei. Schnell durchs Fenster geschlüpft und in den rettenden Schatten bewegt, damit er bloß kein Aufsehen erregt. Die nächsten Gegner sind nicht so einfach zu übertölpeln. Hier hilft entweder die direkte Methode, oder man setzt die Umwelt für sich ein. Wir entscheiden uns für einen kurzen und für uns schmerzlosen Zugriff aus der Deckung heraus. Liegen die beiden Gangster am Boden arbeiten wir uns weiter zu unserem Ziel vor.
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Ich bin gespannt ob die Finale Version der Vorfreude gerecht wird.
aber nicht für WII!