Splinter Cell: Conviction – Test

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Vom Leisetreter zur Kampfmaschine: Ist das wirklich noch Sam Fisher?

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von Nedzad Hurabasic, 13. April 2010 14:45 Uhr

Sam Fisher ist ein eiskalter, berechnender Killer, der im Auftrag der US-Regierung fiese Terroristen und andere unliebsame Zeitgenossen still und leise aus dem Weg räumt. Oder besser gesagt: war. Denn seit seine Tochter Sarah von gemeinen und unbekannten Hintermännern ermordet wurde, hat sich der frühere Third-Echelon-Agent ausgeklinkt und macht sein eigenes Ding.

Besessen und geleitet von Rachegefühlen macht Fisher kurzen Prozess mit jedem, der sich in seinen Weg stellt - und paktiert letztendlich dennoch mit Leuten, denen er nicht vertrauen kann.

Angekommen in der Moderne

Der moderne Sam Fisher wird die Schleicher-Community spalten.FazitJa, die Story des fünften „Splinter Cell“-Teils wird sicher nicht ob ihrer Kreativität in die Geschichtsbücher der Videospiele eingehen. Auch wenn uns Fisher so nahe kommt wie nie zuvor ist vieles klischeehaft und vorhersehbar zusammengestrickt und erinnert an eine Mischung aus 96 Hours und irgendwelchen Steven-Segal-Schmonzetten. B-Movieware eben. Doch Splinter Cell war in diesem Bereich nie das große Aushängeschild, die Maxime "Style over Substance" greift auch anno 2010 noch, wenn man Story und Präsentation gegenüberstellt.

Screenshot zu: Vom Leisetreter zur Kampfmaschine: Ist das wirklich noch Sam Fisher?Unser Grafiker Pierre stand für Sams Darstellung Pate...

Wer sich noch an die tollen, Genre prägenden Licht- und Schatteneffekte der ersten Episode erinnert, an die coolen Gadgets wie Infraroterkennung und Nachtsichtgerät und die damit verbundenen visuellen Darstellungsformen, der wird sich auch bei Conviction wie zuhause fühlen.

Ubisoft spendiert Sam Fisher aber jenseits dieser bekannten Trademarks eine Auffrischung und Neuausrichtung, die an den spielerischen Grundfesten des Schleichshooters rütteln - und nicht jedem Langzeitfan gefallen werden. So wird Splinter Cell zwar auf den ersten Blick nach wie vor von Sequenzen dominiert, in denen der Protagonist möglichst unauffällig durch Schatten schleicht und versucht, unentdeckt zu bleiben.

Screenshot zu: Vom Leisetreter zur Kampfmaschine: Ist das wirklich noch Sam Fisher?Das Mark-&-Execute-System sorgt für spektakuläre aber auch einfache Kills.

Doch Sam nimmt bei seinem Rachefeldzug auch offene Gefechte in Kauf, verhört seine Gegenspieler auf brutalste Weise und benutzt das schallgedämpfte Schießeisen häufiger für offensive Aktionen als in der Vergangenheit. Während die actionlastigere Ausrichtung die Schleichkomponente schwächt, weil u.a. auf das Verstecken von Leichen oder das Aufbrechen von Schlössern komplett verzichtet wird, halten andererseits auch neue Features Einzug, die Splinter Cell sehr gut zu Gesicht stehen.

Geändert wurde beispielsweise der Umgang mit Licht und Schatten. Wo früher immer wieder ungenaue Anzeigen leidlich darüber Auskunft gaben, ob Fisher bei seinen Schleichaktionen von den Wachen gesehen wird, verliert das Geschehen jetzt einfach seine Färbung. Die gesamte Anzeige wird in Schwarz-Weiß getaucht, wenn ihr mit eurer Spielfigur in einem Bereich verharrt, in dem ihr nicht entdeckt werden könnt. Das funktioniert toll und absolut intuitiv.

Kommentare 17
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James20.04.2010 09:21
Kravmaga ist ein cooles und sehr effizientes Selbstverteidigungssystem, macht auch bei Sam eine gute Figur, auch wenn es in Wirklichkeit nicht zu so vielen Instant Kills führt ;)
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aha15.04.2010 20:24
wer sich für das spiel interessiert sollte sich lieber einen anderen test durchlesen...
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Ubischrott!15.04.2010 19:18
Ubischrott kommt mir nicht mehr ins Haus...

Wer sich das freiwillig antut und sich Ubisofts Kopierschutz aufzwingen lässt, hat es nicht anderes verdient wenn er nicht spielen kann, weil Ubisofts-Server mal wieder down sind...

Unterstützt diesen Mist doch nicht!
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joo14.04.2010 04:44
Naja, vielleicht ist das halt mal eine Ausnahme, die "Ich räche mich und lass es mal ordentlich krachen"-Episode und im nächsten Teil ist es wieder so wie wir es kennen und schätzen.

(Ich hol mir Spiele sowieso nur noch nach mindestens einem halben Jahr als Budget-Titel wenn sie 20 Euro oder weniger kosten, weil die Preis-Leistung einfach nicht mehr stimmt und die meisten sowieso dann erst nach einigen Patches richtig laufen.^^)
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Lord Albino-Python13.04.2010 19:55
Mir persönlich gefällt das Spiel. Sam Fisher räumt halt auf. Storytechnisch macht das ja durchaus Sinn. Sieht super aus und überleg mir echt, ob ich's mir kaufen soll.
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Purer Unfug13.04.2010 19:53
Bis zu vier (todsichere) Kills mit EINEM Knopfdruck, und überall Hinweise, die auch dem größten Deppen in Schriftgröße 70 zeigen, wos langgeht?
Für mich hieß Splinter Cell immer: Schleichen, leise ausschalten, Schießen nur dann, wenn es a) unauffällig und b) sicher war. Wenn ein Gegner nicht mit Kopfschuss ausgeschaltet werden konnte, musste man nen anderen Weg finden. Allein. Ohne geschenkte "Sam killt deine Gegner instant und ohne dein Zutun"-Szenen.
Der Vorposter hat Recht. Es ist ein sechsstündiges Tutorial mit eingebautem Aimbot. Von PC-Spiel kann da doch keiner mehr reden.
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...13.04.2010 19:25
Mir ist das ganze auch suspekt.
Was ich überhaupt nicht verstehe ist diese Sache mit der "letzten bekannten Position". Ich meine, das war doch in den anderen Teilen auch schon so; man konnte Pfeifen, damit die Gegner anlocken und dann geschickt im Schatten um sie herumschleichen. Diese ach so tolle Silhouette , die man jetzt noch angezeigt bekommt, ist doch eigentlich unnötig und macht das Spiel noch leichter und verhindert, dass der Spieler wenigstens etwas nachdenken muss.
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icke13.04.2010 18:23
hab gelesen, dass der kampfstil von sam auf kravmaga basiert. mit sonem dreck würde er in der realität keine 10 sekunden überleben.
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Hypnotize13.04.2010 18:20
wenn deus ex 3 casual wird geh ich weinen....
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mhm13.04.2010 18:05
hört sich an als ob das spiel für diejenigen gemacht wurde, die mit ach und krach nen pc einschalten können und außer word und tetris nix anderes kennen (casuals) -.-

ich will doch nicht nen tutorial durchspielen -.-
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VoodjinVoodjin13.04.2010 16:39
Jetzt müssen nur noch Thief 4 und Deus Ex 3 in die Casual-Ecke abdriften und schon hat sich das singleplayer Gaming für mich fast erledigt. Warum schaffen Bioware mit Dragon Age einen Vernünftigen Schwierigkeitsgrad zu bieten, ohne gleich den Anspruch von Morhuhn zu unterbieten? Alle wollen sie "Casual" und einsteigerfreundlich sein und am Ende wird daraus ein Riesenschiss. Ein Film das über 6 Stunden nicht hinausgeht und gelegentlich zum Knöpfchen drücken einlädt. Da guck ich mir doch lieber Green Zone an, da muss ich zumindest nicht doof rumklicken oder am Rechner hocken.
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Alph13.04.2010 16:16
Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass die Gegner automatisch getötet werden?
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mimimi13.04.2010 16:15
brauchstn taschentuch kleiner xDDD
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De.Rebere13.04.2010 16:08
Hervorragend, nach der DRM schon der zweite Grund weshalb ich das Spiel von meiner Liste streichen kann. UBI schafft derzeit wirklich sehr zielsicher sich zu einem Unternehmen zu mausern dem ich nicht einen Cent überlassen möchte. Respekt, Respekt ...
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ScreamoBoy13.04.2010 15:45
Mir hat die demo sehr spass gemacht aber mich stört es das ,das schleichen nicht mehr im Vordergrund und es ist viel zu einfach.
Trotzdem kauf ich es mir da mir die laten Teile sehr gut gefallen haben :D
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icke13.04.2010 15:44
SC und zu viel action, da bin ich echt skeptisch. ballerorgien gehören zu cod hier will ich mich in dunkle ecken drängen und angst vor entdeckung haben. hmm
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wippsenwippsen13.04.2010 15:40
Hab bislang alle Teile gespielt. SC:C scheint ganz gute Wertungen abgegriffen haben, scheint für mich aber kein Muss zu sein. Tarnung war für mich immer das A und O. Schon den letzten Teil fand ich nicht mehr so herausragend.
Da ich PC Spieler bin, tut das Ubisoft DRM ohnehin ihr bestes, mich von einem Kauf abzuhalten.
Die Zeiten, in denen man als Jugendlicher ein Spiel unbedingt haben wollte, sind bei mir sowieso vorbei. Da kann ich aufgrund des DRM getrost vorbeigehen.
Wäre ich Xbox Spieler, würde ich wohl auf die Budget Version warten.
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