Endlich neues von Fisher, Sam Fisher, höchstpersönlich. Nach dem vierten Teil, "Splinter Cell: Double Agent", war es lange Zeit still um den von Michael Ironside markant vertonten Superagenten. Gerüchte um eine Einstellung des Nachfolgers machten die Runde, die Fans bangten. Grund war eine völlige Umstellung des Spielkonzeptes. War zunächst ein sandboxartiges Spielprinzip angedacht verlässt man sich nun doch lieber auf ein stärker von der Handlung gestütztes Missionsdesign.

Splinter Cell: Conviction - Nachricht von Sam auf der E3

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So kann es gehen, wenn man sich mit Sam anlegt.
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Die Stichworte für die Präsentation heißen hier ganz klar Interaktion und Immersion. In den Videosequenzen dürft ihr Sam nach wie vor steuern, beispielsweise, wenn er dem der Mörder seiner Tochter Informationen über die Hintermänner herausprügelt. Hinweise auf die Missionsziele oder Erinnerungsrückblenden werden direkt in der Spielgrafik auf Oberflächen projiziert. So steht dann "Verfolge die Mörder" oder ähnliches in riesigen Lettern auf den Wänden, während ihr euch von Gegner zu Gegner schleicht.

Apropos Schleichen, das stille Vorgehen der Vorgänger wird nun nicht mehr zwangsweise von euch abverlangt. Vielmehr bietet das neue Markiersystem die Möglichkeit einen Gegner beim Lugen durch einen Türspalt anzuvisieren und nach einem schwungvollen Tritt gegen dieselbe sofort gezielt auszuschalten. Dadurch sollt ihr euch wie Mr. Fisher höchstpersönlich fühlen dürfen.

Splinter Cell: Conviction - Nachricht von Sam auf der E3

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Trotz Tarnung markant: Wuschelkopf Fisher.
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Für den maximalen Mittendrineffekt muss man sich in "Splinter Cell: Conviction" übrigens keine Glatze mehr scheren. Der athletische Spion ist auf eigene Faust unterwegs und trägt nun Wuschelhaare und Bart statt Fleischmütze, um seinen Häschern auf staatlicher Seite zu entgehen. Soviel konnte in einem Interview schon zutage gefördert werden: Später im Spiel tritt Sam wieder seinen alten Kollegen bei Third Echelon bei.

Wer ebenfalls seine Kollegen oder Freunde für Splinter Cell begeistern kann, darf sich vermutlich über einen spaßigen Multiplayerpart freuen. Zwar wollen die Designer noch nichts darüber verlautbaren lassen, aber sie schienen im Interview mit Gamespot schon fast darauf zu brennen, doch etwas sagen zu dürfen. Vielleicht sind es die geplanten Neuerungen, die sie so begeistern. Können dieses Mal etwa ein mehr als zwei Spieler im kooperativen Spiel miteinander schleichen und schießen? Aber selbstverständlich verspricht "Splinter Cell: Conviction" auch für Solospieler wieder ein Atmosphäreknaller erster Güte zu werden.

Splinter Cell: Conviction - E3 2009 Trailer32 weitere Videos

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