Splinter Cell: Blacklist soll die Fehler des Vorgängers Splinter Cell: Conviction vermeiden, dessen Entwiclkung offenbar nicht sonderlich gut verlief, wie Creative Director Maxime Béland in einem Interview verrät.

Splinter Cell: Blacklist - Längere Kampagne und mehr Freiheiten bei der Spielweise

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Manchmal bleibt Sam nur der Griff zur Waffe
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Béland beschreibt die Arbeit an Conviction als einen Rettungsjob, denn er wurde zusammen mit einem anderen Produzenten an Bord geholt, weil es nicht gut voranging. „Wir änderten die Richtung und haben es irgendwie in zwei Jahren herausgebracht.“

Anschließend wurden die Reviews begutachtet und notiert, was nicht so gut ankam. Dazu zählte der Schwarz-Weiß-Wechsel bei Dunkelheit und eine zu kurze Kampagne, was beides mit Blacklist behoben wird. Zudem kehrt der von den Fans gewünschte 'Spy vs. Merc'-Modus wieder zurück.

Und war die Spielweise in Conviction noch recht einseitig, möchte man im neuen Teil drei unterschiedliche Spielertypen bedienen. Action-Spieler können ihre Waffen sprechen lassen, Stealth-Fans dürfen versteckt vorgehen. Ganz ohne Kills kann man das Spiel aber nicht beenden, da Sam hin und wieder in bestimmte Situationen geworfen wird, die keinen anderen Ausweg zulassen. Der Mittelweg nennt sich Panther und bietet eine doch noch actionreiche, aber relativ leise Alternative.

Sechs Monate liegen zwischen den Ereignissen von Conviction und Blacklist. Béland deutet an, dass man die Zeit dazwischen ebenfalls behandeln wird, allerdings außerhalb des Spiels. Womöglich werden wir also Comics, Kurzfilme, Apps oder anderes Material dieser Art erwarten können.

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