Wie Ubisofts CEO Yannis Mallat kürzlich gegenüber IGN verriet, war Splinter Cell anfangs gar kein Third-Person-Schleicher. Stattdessen war das Konzept dahinter völlig anders, nämlich ein Sci-Fi-Shooter.

Splinter Cell - War ursprünglich ein Sci-Fi-Shooter

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Splinter Cell war nicht immer ein Schleich-Abenteuer.
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Unter dem Titel The Drift sollte ein Spiel mit einer futuristischen Welt entstehen, die vom Stil her eher Retro und den Siebzigern entsprechend gehalten gewesen wäre. Es sollte auch fliegende Fahrzeuge, eine modulare Waffe sowie die Möglichkeit geben, zwei Gegner zur gleichen Zeit anzuvisieren. Die Menschenmenge hätte wiederum auf die Aktionen des Spielers reagiert.

Um das Projekt zu retten, versuchte es Ubisoft in ein 'James Bond'-Spiel unterzubringen. Aber auch das hatte nicht sonderlich viel Erfolg, weshalb das Studio dahinter (Ubisoft New York) geschlossen wurde und das Team nach Montreal ging.

Im Jahr 2000 dann übernahm Ubisoft den Entwickler Red Storm Entertainment - zusammen mit der 'Tom Clancy'-Lizenz. Das ehemalige Team aus New York schnappte sich dann wieder The Drift und bastelte ein wenig herum, wie etwa mit Spionage- und Schleich-Elementen, einem indirekten Kampfsystem und Überwachungskameras.

Das gefiel dem Ubisoft-Management, so dass es daraufhin einen "Metal Gear Solid 2 Killer" bestellte. Und damit entstand Splinter Cell, wie man es heute kennt.

Splinter Cell ist für XBox, seit dem 28. Dezember 2002 für PS2, seit dem 18. Februar 2003 für PC und seit dem 11. April 2003 für GameCube erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.