„Shooter“ und „Nintendo“ sind für gewöhnlich keine Begriffe, die man sonderlich oft in einem Satz hört, doch Splatoon zeigt, wie kreativ die Japaner mit dem Genre umgehen können. Denn: Hier geht es nicht darum, sich gegenseitig die Rübe wegzupusten, sondern um möglichst großflächiges Einfärben des Gebiets. Klingt einfach und wenig aufregend? Weit gefehlt, Freunde!

Es gibt dutzende Shooter da draußen, aber keinen wie Splatoon. Der erste Nintendo-Shooter überhaupt bringt endlich mal wieder etwas frischen Wind in das sonst so eingestaubte Genre, das sich bis auf bessere Grafik und größere Explosionen nur noch selten zu behelfen weiß. Mit dem Wii U GamePad in den Pranken verschießt ihr knallbunte Farbe statt todbringender Kugeln und versucht, den Großteil der jeweiligen Karte einzufärben.

Natürlich könnt und müsst ihr gelegentlich auch gegnerischen Spielern das Lebenslicht auspusten. Da besiegte Einheiten in Splatoon jedoch binnen weniger Sekunden wieder auf der Matte stehen und am Ende einzig und allein die Prozentzahl der eingefärbten Fläche über Sieg oder Niederlage entscheidet, führt euch diese Strategie allein nicht aufs Siegertreppchen. Ihr müsst also jederzeit gleichermaßen ein Auge für eure Umgebung als auch auf Feinde haben, um nicht hinterrücks eine Farbbombe ins Genick zu bekommen.

Splatoon - Guide, Tipps & Tricks

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Das grundlegende Prinzip hinter Splatoon ist schnell verinnerlicht, doch es gibt viele Kleinigkeiten, auf die man achten muss.
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Ihr seht schon: Ganz so simpel, wie es zunächst klingt, ist Splatoon bei weitem nicht. Deshalb dröseln wir das einzigartige Prinzip in diesem Splatoon-Guide ein wenig auf. Während ihr auf den folgenden Seiten handfeste Infos zu konkreten Themen wie Waffenauswahl und Karten findet, dreht sich auf dieser ersten Seite alles um allgemeine Tipps und Tricks. Ihr habt selbst noch welche parat? Umso besser: Haut in die Tasten und schreibt sie in die Kommentare!

Hier geht es zum Splatoon-Test auf gamona!

Splatoon: Tipps und Tricks

1. Versucht euch mit der Bewegungssteuerung anzufreunden
Nicht nur das Spielprinzip hinter Splatoon, auch die Steuerung ist zu Beginn eher gewöhnungsbedürftig. Ihr habt die Wahl zwischen einer normalen Zwei-Stick- sowie einer ungewohnten Bewegungssteuerung, bei der ihr die Kamera (also quasi den rechten Stick) durch Bewegungen des Wii U GamePads bedient. Das mag während der ersten Minuten wenig intuitiv sein, doch gebt nicht sofort auf: Üben macht sich bezahlt! Natürlich lässt sich nicht pauschal beurteilen, dass Steuerungsmethode A besser als B ist. Doch hat sich in vielen Partien gezeigt, dass Bewegungssteuerungs-Spieler gegenüber ihren Stick-Kollegen oft einen Vorteil in Sachen Geschwindigkeit und Präzision haben. Bedenkt auch, dass ihr durch das Farbverschießen viel häufiger in der Senkrechte agiert und euch allgemein mehr umseht als bei einem normalen Shooter. All das geht mit dem GamePad im Zweifel eine Spur schneller und präziser - wenn ihr denn erst einmal die notwendige Übung habt.

Packshot zu SplatoonSplatoonErschienen für Wii U kaufen: Jetzt kaufen:

2. Tintenfischform taktisch klug einsetzen
In eingefärbter Fläche habt ihr jederzeit die Möglichkeit, euch in einen Tintenfisch (einen sogenannten Inkling) zu verwandeln. In dieser Form könnt ihr sehr schnell durch eure eigene Farbe schwimmen, an Wänden emporklimmen, durch Gitter springen und euch rasch in Sicherheit bringen. Versucht also stets, diese Fähigkeit vielseitig und häufig zu verwenden. Gerade in engen Feuergefechten kann das schnelle Abtauchen Leben retten. Bedenkt aber, dass ihr auch „unter Wasser“ noch angreifbar seid. Ihr gebt lediglich ein kleineres und schnelleres Ziel ab.

3. Auf dem GamePad-Bildschirm orientieren
In Splatoon geht es ordentlich zur Sache, sodass man schnell mal übersehen kann, wo’s gerade wirklich brennt. Auf dem Bildschirm eures GamePads seht ihr jederzeit die aktuelle Gebietskarte und könnt auf einen Blick erkennen, wo eure Freunde herumtoben und, viel wichtiger, wie sich die Farbverteilung gestaltet. Gerade gegen Ende eines Matches ist es deshalb ratsam, öfter mal einen Blick auf die Karte zu werfen, um größere Farbflächen des Gegners mit der eigenen zu überpinseln.

4. Zur Position von Teamkollegen springen
Nun ist es nicht so, dass ihr in Splatoon besonders oft sinnlos durch die Gegend laufen würdet, doch kann es auch nicht schaden, sich jederzeit so schnell wie möglich fortzubewegen. Und das ist gerade über größere Distanzen ein Sprung zu einem Teamkollegen. Klickt dafür lediglich das Symbol des befreundeten Spielers auf dem GamePad an und euer Inkling hüpft im hohen Bogen zum Kumpel. Rechnet nach der Landung allerdings mit allem, da ihr mitten im Kugelhagel herunterkommen könntet.

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5. Camper haben keine Chance
Jeder Shooter-Spieler hat schon mehr als einmal Erfahrungen mit Campern gemacht, doch in Splatoon haben diese Kerle kaum noch eine Chance. Das gilt natürlich auch für euch: Spart es euch, irgendwie in einer Ecke gekauert auf den nächsten Feind zu warten - diese Zeit könnt ihr immer sinnvoller nutzen, indem ihr Farbe verteilt.

6. Nicht primär darauf konzentrieren, andere abzuschießen, aber auch nicht ignorieren
Es ist schon eine ordentliche Umgewöhnung, eher auf den Boden als auf Gegner zu schießen. Ganz ohne Feindbeschuss geht es aber natürlich auch in Splatoon nicht. Die Faustregel: Sucht nicht aktiv das Gefecht, sondern kleckst so oft und viel den Boden mit eurer Farbe ein wie möglich. Sobald ihr jedoch unter Beschuss genommen werdet oder eine einfache Gelegenheit wittert, einen Widersacher ins virtuelle Nirvana zu schicken, solltet ihr eure Waffe offensiv einsetzen.

7. Regelmäßig im Shop vorbeischauen
Der Shop versorgt euch kontinuierlich mit neuen Waffen und anderem Zubehör. Das Angebot variiert täglich und wird zudem mit jedem Levelaufstieg erweitert – es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen. Da ihr zudem sämtliche Waffen vor dem Kauf gratis ausprobieren könnt, gibt es keien Grund, den Laden zu meiden.

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