Regisseur Paul WS Anderson, Gatte von Milla Jovovich und der Kopf hinter den 'Resident Evil'-Filmen, übt Kritik an seinen Kollegen. Im Gegensatz zu ihm selbst, würden die anderen Regisseure von Spieleverfilmungen die Spiele nicht kennen. Und daher würden sie auch nicht wissen, weshalb das jeweilige Spiel so gut bei den Spielern ankomme.

Spieleverfilmungen - Paul WS Anderson: Regisseure von Spieleverfilmungen kennen die Spiele nicht

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuSpieleverfilmungen
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 23/241/24
Die RE-Filme sind äußerst erfolgreich, weichen aber teilweise stark von den Spielen ab
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Paul WS Anderson hingegen kennt die 'Resident Evil'-Reihe, er verbindet laut seinen Aussagen sogar eine große Liebe mit ihr. Man produziere die Filme mit großem Wissen über die Spiele und mit einer echten Leidenschaft.

"Viele der Spieleverfilmungen werden von Regisseuren gedreht, die von den Spielen keine Ahnung haben. Sie werden den Spielen nicht gerecht, tauchen nicht in sie ein und verstehen nicht, was die Spieler an den Games mögen. Das ist einfach der falsche Ansatz, so dass diese Filme letztendlich nicht funktionieren", sagte Anderson.

Dabei nennt er als Beispiel Tomb Raider: "Die Leute lassen sich nur einmal täuschen. Ich freute mich auf den 'Tomb Raider'-Film und schaute ihn mir an. Er war aber nicht besonders, weshalb ich den zweiten Teil nicht sehen wollte. Bei Residend Evil hingegen ist es doch vielsagend, dass jeder der Filme erfolgreicher war, als derjenige davor."