Spielekultur - Vom Klotz zum Tablet: Die Evolution des Controllers
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27 - Wiimote:

Da denkt man, alles gesehen zu haben und dann kommt Nintendo mit der Wiimote um die Ecke. Das Eingabegerät der Konsole sollte zur Ausrichtung auf Videospielneulinge passen, weshalb man sich gegen einen herkömmlichen Controller entschied. Dieser hätte viele potenzielle Kunden mit seiner ungewohnten Form und den zahlreichen Tasten schnell überfordert und abgeschreckt. Also orientierte man sich beim Design an einem Gerät, das jeder schon unzählige Male in der Hand hatte: Eine Fernbedienung. Die bekannte Form und die übersichtlichen Tasten sollten Berührungsängste minimieren und ermöglichten zugleich eine ideale Implementierung der neuartigen Bewegungssteuerung.

Von den Nintendo-typischen Action-Buttons haben es lediglich A und B auf die Wiimote geschafft Hinzugekommen ist die Plus- und Minus-Taste, in deren Mitte das Nintendo-Pendant zum Guide-Button liegt. Am unteren Ende finden sich überdies die 1- und 2-Tasten, die bei horizontal gehaltener Wiimote als Action-Buttons fungieren. Die Spieleranzeige der Xbox 360 wurde ebenfalls übernommen.

Ein kleines Highlight ist der integrierte Lautsprecher, der nicht die Audiospur des Spiels, sondern eigene Geräusche wiedergibt. Über eine Rumblefunktion verfügt die batteriebetriebene Wiimote ebenfalls. Für komplexere Spiele kann das sogenannte Nunchuk angeschlossen werden: Ein separater Analog-Stick, mit zwei zusätzlichen Tasten sowie einer Schüttelfunktion.

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