Nach dem Schulmassaker in Florida, Parkland hat das Weiße Haus nun verlauten lassen, Präsident Donald Trump würde sich mit Vertretern der Videospielindustrie in Verbindung setzen. Dabei wolle er besprechen, was Videospiele zur Sicherheit in Schulen beitragen könnten:

Im integrierten Video erklärt Press Secretary Sanders außerdem, es sei ein längerer Prozess, der damit in Gang gesetzt werden solle. Die Frage ist natürlich, wer genau mit der 'Videospielindustrie' gemeint ist; außerdem berichtet Kotaku, die höheren Positionen in diesem Bereich seien sich eines Meetings nicht bewusst gewesen.

Nachdem Trump bereits verlauten ließ, Videospiele sowie Filme könnten das Schulmassaker zum Teil verantworten, sind wir wieder bei der Killerspiele-Diskussion angekommen. Ein trauriger Umstand, da nach etlichen Studien, die unter anderem auch Ex-Präsident Barack Obama zum Thema durchführen lassen hat, keinerlei Beweise für eine Verbindung von Gewalt in Medien mit Verbrechen gefunden werden konnten.

Death Race (1976)

Eine alte Debatte

Fünf Jahre nachdem das gute, alte Pong 1971 über die zitternden Bildschirme der Rechner-Klötze schwirrte, wuchs das Arcadespiel Death Race aus dem Boden und begeisterte Spieler ebenso wie es allen anderen Angst machte. Im gedanklichen Vorfahren von Grand Theft Auto überfuhren zwei Spieler mit ihren Autos Gremlins (die Striche). Die Striche geben anschließend einen leisen "Ahhh"-Laut von sich, ehe ein Grabstein an ihrer Stelle aufploppt.

Schon damals gab es eine kontroverse Debatte; die erste, über psychologische Auswirkungen gewalttätiger Spiele. Es bleibt fraglich, ob Trump nach 40 Jahren ergebnisloser Dikussionen und Studien bei einem Gespräch mit der 'Videospielindustrie' herausfinden wird, ob Spiele oder gar Filme das Schulmassaker in Florida maßgeblich beeinflusst haben.