Spielekultur - Raubkopien - Kopiert wurde schon immer!

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001 Diskettenlaufwerk:

Lest zu dem Thema auch unser großes Raubkopien-Special!

Die größte Stärke der digitalen Medien war schon immer zugleich ihre größte Schwäche: Die Präzision in Lesbarkeit und Wiedergabe. Klar lesbar heißt nämlich auch klar kopierbar, und zwar bis auf das letzte Bit, wenn nicht durch erschwerende Maßnahmen verhindert. Eine digitale Kopie ist von einem Original nicht zu unterscheiden.

Aber was heißt verhindert? Kopierschutzmaßnahmen gibt es ja schon lange, nur waren die wenigsten so wirklungsvoll wie erhofft. Im Gegenteil: In den meisten Fällen war ein Kopierschutz nur ein temporäres Hindernis, ja gar eine Herausforderung für den ein oder anderen Code-Schubser. „Wer knackt den Torwächter zuerst?“ war schon lange vor dem Internet eine Frage, deren Antwort Ruhm und Ehre versprach. Nicht nur das Knacken eines Kopierschutzes, auch das Schreiben von flinken Kopier-und-Kompressionsprogrammen heimste dem ein oder anderen seine fünfzehn Minuten Ruhm ein. Straftat oder Kavaliersdelikt? Ganz klar ersteres.

Nicht zuletzt hat auch die Industrie ein Wörtchen mitzureden, denn es gibt überall Unternehmer, die gerne etwas vom Kuchen der digitalen Welt abhaben würden, aber keinen „normalen“ Beitrag leisten können, oder gar dürfen. Das Interesse, etablierte Gefüge aufzubrechen, ist also keineswegs ausschließlich idealistischer Natur. Irgendwer muss sie ja liefern: die Kopiergeräte, die Datenträger, die Extra-Laufwerke. Wobei anzumerken ist, dass viele Produkte für ganz harmlose Zwecke entworfen wurden.

Aber bei weitem nicht alle, wie diese Bilderstrecke beweist. Hier wollen wir einen kleinen Leitfaden zeigen, der durch die Geschichte der Kopiergeräte, Kopiermaßnahmen und ihre Auswirkungen führt. Natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit, denn das Themengebiet ist sehr komplex. Wir können hier nur an der Oberfläche kratzen. Auch beschränken wir uns hier auf die gängigsten digitalen Medien, beziehungsweise ihre Zusammenhänge mit Computern und Videospielen. Bewiesen werden soll vor allem eins: Kopiert wurde schon immer und überall. War es ursprünglich nicht möglich, so wurde es über kurz oder lang möglich gemacht. Meist zu Ungunsten des Herstellers, wenn auch nicht immer, wie ein paar besonders prominente Beispiele zur Schau stellen.

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Kommentare (6)
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PLA7IN
#6
Zu 16 (Steam):
Es gab allerlei Möglichkeiten Spiele in Steam freizuschalten die einem nicht gehörten. Eins der bekanntesten war Pac-Steam. Pac-Steam war ein stark modifizierter Steamclient den man entweder über sein normales Steam überschreiben konnte bzw extra installieren konnte. Problem war, dass ab Beginn bis heute es immer weniger Spiele in der Liste gab die man Runterladen bzw starten konnte.
Eins meiner Favoriten und eins der unbekannteren war der "c0nw0nk Steampatcher".
Da früher scheinbar Daten über die besitzenden Spiele doch lokal auf dem Rechner gespeichert wurden, machte sich der Patch dies gefügig indem er die steam.ini Datei im Steamordner modifizierte. Das patchen mit dem "c0nw0nk Steampatcher" funktioniert leider seit einem Update von Steam nicht mehr da scheinbar Steam kurz vor dem Login die steam.ini Datei auf ihre Richtigkeit überprüft und und im falle eines Fehlers einfach die Datei löschte und neu vom Steamserver herunterlädt. In der hinsicht bin ich der Meinung dass Steam das Problem nur oberflächlich gelöst hat und der eigentliche Modder des Patchers vielleicht einfach nur ein Update erstellen könnte.

Falls sich jemand mit mir darüber auseinandersetzen möchte, hier meine E-Mail:
konstantin.wacker@hotmail.de
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Benutzername
#5
Zitat:"Nicht nur das Knacken eines Kopierschutzes, auch das Schreiben von flinken Kopier-und-Kompressionsprogrammen heimste dem ein oder anderen seine fünfzehn Minuten Ruhm ein. Straftat oder Kavaliersdelikt? Ganz klar ersteres."
WTF? Das schreiben von Kopier und Kompressionsprogrammen eine Straftat ???
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B0rn-2-play-93
#4
@Bloodyshado Das ist sowieso schon längst verjährt also kann dich niemand verklagen.
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Bloodyshado
#3
Da@Anwalt 0815
Da wünsche ich viel Spaß bei einen Anwalt zu finden der das unterstützt außerdem so ziemlich jeder hatte als Jugendlicher Gecrackte Games nur wurden die damals aufn Schulhof mit Disketten getauscht und heute ist es das Internet.
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Anwalt 0815
#2
IP gespeichert, jetzt wirst du verklagt? ^^
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Bloodyshado
#1
Meine Amiga Zeit war geprägt von Kopien von so ziemlich jeden Spiel was auf den Markt war. X-Copy war da das Standart Programm. Hatte nur 2 Orginale Games Monkey Island und Indiana Jones:)
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