Während einer Pressekonferenz zu The Avengers: Age of Ultron sprach Marvel Studios' Präsident Kevin Feige auch über Spider-Mans Rückkehr in den filmischen Schoß Marvels. Und das Beste vorweg: Es wird keine Origin-Story mehr.

Spider-Man - Kevin Feige: Keine Origin-Story, Kostüm steht bereits

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Feige könne sich dennoch einen Miles Morales auf der Leinwand vorstellen
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Spider-Mans Einstand im Marvel Cinematic Universe wurde von den Fans mit Wohlwollen betrachtet. Schließlich hatte Sony Pictures die Spinne bereits in zwei Reihen letzten Endes in den Sand gesetzt und drohte damit, einen dritten Versuch zu starten. Da kamen die Verhandlungen zwischen den Studios gerade zur rechten Zeit. Als Marvel Studios allerdings mitteilte, dass man einen möglichst jungen Spider-Man casten möchte, um ihn in seiner High School-Zeit zu zeigen, befürchteten viele bereits, dass es erneut eine Origin-Story werden könnte. Drei Origin-Stories innerhalb von 15 Jahren? Das wäre selbst bei Marvel Studios nicht gut gegangen. Das Publikum muss ja nicht noch einmal daran erinnert werden, wie er überhaupt zu Spider-Man wurde.

"Es wird keine Origin-Story werden", so Feige. "Aber aus großer Macht folgt große Verantwortung. Das ist charakteristisch für die Person, die er darstellt. Aber wir wollen es auf anderen Wegen einleiten und mehr Zeit damit verbringen, diesen High School-Jungen im Marvel Cinematic Universe zu zeigen, der mit seinen Kräften umgehen muss." Gerade was das Alter betreffe, so wolle man sich auf einen Jungen im Alter zwischen 15 und 16 konzentrieren. "Wir wollen mit Spider-Man in seiner Zeit an der High School spielen, einfach weil es bereits fünf Spider-Man-Streifen gab und das Beeindruckende dabei ist, dass, obwohl es bereits fünf Spider-Man-Streifen gab, gibt es noch soviele Dinge aus den Comics, die noch nicht verwirklicht wurden. Nicht nur einfach Charaktere oder Bösewichte oder weitere Personen, sondern auch Seiten an ihm selbst."

Das Offensichtlichste sei dabei die Diskrepanz zwischen diesem Jungen, der nirgends hineinpasse und dem Kerl, der sich diese Maske aufziehe, herumschwinge und gegen Kriminelle kämpfe, ohne mit dem Quasseln aufzuhören. Genau diesen Kontrast wolle Marvel Studios stärker herausarbeiten. Entgegen ersten Gerüchten wird es sich dabei allerdings nicht um den schwarzen Miles Morales handeln, sondern erneut um Peter Parker. Im Grunde wurde das bereits früh in der Pressemitteilung von Sony Pictures bestätigt, in der Sony Pictures Entertainment Motion Picture Groups Präsident Doug Belgrad quasi bestätigte, dass man sich erneut auf Peter Parker als Spider-Man konzentrieren werde.

Dennoch glaube Feige, dass auch Miles Morales eine Chance auf einen Leinwandauftritt als Spider-Man habe. "Ich denke, dass Miles großartig ist. Ich denke, es gibt Gelegenheiten für ihn, wenn das alles funktioniert und auf Kurs bleibt", so Feige.

Ein Darsteller sei zwar noch nicht gefunden. Aber das Kostüm von Spider-Man sei bereits fertigestellt. Und das soll weder aussehen wie das in Sam Raimis Spider-Man-Trilogie noch wie das in Marc Webbs Amazing-Spider-Man-Reihe. Dennoch sei es das klassischere Design unter allen dreien.