SpellForce - The Order of Dawn
(PC Preview Teil 2)
von Garry Leusch

Im ersten Teil unseres Previews zum kommenden Rollenspiel / Strategie Hit »SpellForce« hatten wir uns mit dem Rollenspielpart, der Geschichte und dem Interface auseinandergesetzt.

Hier im zweiten Teil wollen wir uns den Strategieteil etwas genauer betrachten sowie über die musikalische und sprachliche Untermalung berichten.

Spellforce - The Order of Dawn - Trailer

Siedeln auch in SpellForce?
Es ist nicht verwunderlich, wenn man erfährt, dass der Chefproducer und Erfinder von »SpellForce« mit den Siedlern im Bunde war. Ja richtig, genau die Siedler, die uns allen soviel Freude bereitet haben und die meisten von uns zu richtigen »Herumwuselliebhabern« gemacht haben.

Dieser Einfluss ist auch im »SpellForce« Strategieteil nicht zu übersehen. Unser Held kommt auf seiner Reise immer wieder in Situationen, in denen seine eigene Manneskraft (oder natürlich auch Frauenkraft) nicht mehr ausreicht und was würde da näher liegen, als sich kurzerhand eine komplette Basis zu erschaffen? Genau, gar nichts, also auf gehts...

An gewissen Monumenten kann man sich Arbeiter erschaffen, allerdings benötigt man dazu erst einmal eine bestimmte Rune. Diese kann man als Quest Belohnung erhalten oder aber man hat sie an einem gut versteckten Ort gefunden oder einem bösen Monster abgeluchst.

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Diese Rune setzt man nun in sein Runenbuch ein, aktiviert so das Monument und schwupps, schon haben wir unsere ersten Arbeiter erschaffen. Diese sind wahre Alleskönner, von der Farm bis zur Eisenmine, von der Fischerei bis zum Tempelbau können sie alles erschaffen und noch besser: bauen mehrere dieser fleißigen Gesellen an einem Haus, entsteht es umso schneller. Sehr nützlich! Wir haben nicht unbegrenzt Arbeiter zu Verfügung, daher gilt es sich gut zu überlegen, was man denn nun zuerst einmal bauen möchte, in der Regel schadet ein Hauptquartier natürlich nie oder auch eine kleine Farm, um mehr Essen zu bekommen.
Natürlich darf auch eine Kaserne nicht fehlen, schließlich wollen wir ja Soldaten, Aufklärer oder gar Zauberer erschaffen.

»SpellForce« verlangt dafür aber Ressourcen, als da wären das gute alte Holz, die Steine, das Erz, das Eisen oder aber das Essen. Upgrades erleichtern später diesen Ressourcenabbau.

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Ganz nach bewährter Manier anderer Strategiespiele erschafft man sich so nach und nach eine kleine Siedlung, und es dauert auch gar nicht lange, bis die ersten kampffähigen Einheiten auf ihren Einsatzbefehl warten. SpellForce scheint hier auf den ersten Blick nicht sonderlich innovativ zu sein, aber das macht nichts, denn man muss oder kann das Rad nicht immer neu erfinden. Bewährtes zu ändern würde einfach keinen Sinn machen und so gruppieren wir unsere Armee nach bester Command & Conquer oder Warcraft Manier und ziehen los, Orcs jagen.

Von Helden und ihren Aufgaben
Das Besondere an SpellForce ist die Mischung der verschiedenen Spielsysteme, denn immer wieder werden Schlachten oder Spielsituationen von Zwischensequenzen unterbrochen.

Das kann passieren, wenn man einen bestimmen NPC trifft oder eine bestimme Aufgabe erledigt hat. Eine Hauptrolle spielt hierbei natürlich unser Held, der in keiner Schlacht fehlen darf und sich immer als Wortführer erweist.

Die Aufgaben sind sehr vielfältig, und es gibt es hunderte von Nebenquests. Diese kann man erledigen, muss es aber nicht. Es ist jedoch reizvoll die Karte des jeweiligen Levels zu erkunden, immer auf der Suche nach bestimmten Orten, Personen oder Gegenständen. Man könnte stundenlang herumstreifen, in der Hoffnung etwas besonderes zu finden, ob diese Hoffnung in der Regel berechtigt ist wollen wir hier an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Musik und Sprache: Erstklassig
Geradezu monumental ist der Soundtrack gelungen. Eine bombastische orchestrale Musikuntermalung sorgt für richtige Stimmung und man ertappt sich schnell dabei, die heimischen Boxen nur ein klein wenig lauter zu drehen um ja alles mitzubekommen, was da aus der Membran wummert.

Die Musik wurde von Dynamedion Sounddesign komponiert und arrangiert und man spürt sofort den professionellen Anspruch dieser Vollblutmusiker. Toll.

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Nicht dahinter verstecken müssen sich auch die Sprachsamples. Beurteilen können wir allerdings nur die englische Version, wie sich die deutsche Sprachausgabe anhört können wir an dieser Stelle leider noch nicht sagen.

Die Aufnahmen für die englische SpellForce Version wurden mit professionellen Sprechern in einem Münchner Tonstudio aufgenommen und wer live mitbekommt, mit viel Liebe und Hingabe hier gearbeitet wird, der versteht schnell, warum die Atmosphäre in SpellForce einzigartig zu werden verspricht. Da wird um jedes einzelne Wort gefeilscht, manchmal werden noch Effekte daruntergemischt, beispielsweise wenn ein Dämon spricht oder eine andere unheilige Kreatur.

Die Charaktere in »SpellForce« haben viel zu erzählen, sehr viel. Wie bereits angedeutet erreicht das Script locker Romanstärke und wir gehen von einer Nettospielzeit von mindestens 50+ Stunden aus.

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Und nicht zu vergessen, dass es ja auch noch einen Multiplayerpart gibt, über LAN oder Internet darf nach Herzenslust gezaubert und gesiedelt werden. Mehr können wir dazu allerdings noch nicht sagen, zum Mehrspielervergnügen gibt es in Kürze einen eigenen Bericht an dieser Stelle.