Jetzt ist das Sammelfieber auch auf dem DS ausgebrochen. Denn im Kampf gegen die Krawl greifen euch die Kuschelmonster von Spectrobes nur unter die Arme, wenn ihr sie regelmäßig mit Mineralien füttert. Sonstige Maßnahmen zur Bekämpfung der nebulösen Gegner sowie Aufzucht und Pflege eurer Helferlinge werden in folgendem Test näher unter die Lupe genommen…

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Jugendliche Helden auf Patrouille
Zwei junge, unerfahrene Offiziere der Planeten-Patrouille namens Jeena und Rallen haben die Aufgabe, die Planeten des Nanairo-Sternensystems zu kontrollieren. Und wie es der Zufall oder aber der Spieleentwickler so will, geraten sie unversehens und überall in Abenteuer. Aber was wären Abenteuer ohne die freundlichen Helferlein, die ihrem Herrn und Meister zur Seite springen?

Spectrobes - Jäger und Sammler im All: Diese Monster-Action ist besser als Ostereier suchen!

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Die Macht sei mit Dir!
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Kaum dass der Draufgänger Rallen die Oberfläche eines der sieben Planeten betritt, gerät er auch schon in einen der zahlreichen nebulösen Wirbelstürme, um dann sofort Feindkontakt zu haben. Und natürlich verbergen sich die miesen, fiesen Krawl genau hier. Aber Dank der zufällig entdeckten Fossilien, Mineralien und anderer Hilfsgegenstände eilen dem Jungspund sofort die Spectrobes zu Hilfe. Denn ohne die Kuschelmonster, die der balinesischen und anderen fernöstlichen Mythologien entsprungen zu sein scheinen, sähe unser Held ziemlich schnell alt aus.

Solch goldige Kampfschätzchen muss man natürlich hegen und pflegen. Und darum dreht sich - mal abgesehen von den Haudrauf-Kämpfen - dann auch ein gerüttelt Maß des Spiels. Schließlich wird beim Gerangel mit dem Feind viel Energie verpulvert. Also brauchen die Viecher Input in Form von Mineralien. Nur so wachsen und gedeihen die mannigfaltigen Monster, mutieren munter vor sich hin und sind zur Stelle, wenn der nächste Krawl-Kampf losbricht.

Also wird frisch drauflosgesucht und gebuddelt, um Minergie für die Tierchen aufzutreiben. Zwischendurch betätigt ihr euch immer wieder als Paläontologe und befreit per Touchpen die gefundenen Fossilien vom Staub der Jahrtausende. Die werden dann labortechnisch ausgewertet und dank Gentechnik zu neuem Leben erweckt. Die Spectrobes reagieren sogar auf die Stimme ihres Herrn und Meisters, in diesem Fall natürlich eure, denn ähnlich wie bei Nintendogs wird hier reichlich Gebrauch vom NDS-typischen Mikro gemacht.

Spectrobes - Jäger und Sammler im All: Diese Monster-Action ist besser als Ostereier suchen!

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Der Held und sein freundlicher Helfer.
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Na, und was wäre ein mutiger Möchtegern-Mann ohne eine starke Frau im Rücken? Die findet sich in Form von Jeena, welche ihren Mann an der Front gelegentlich mit Informationen und Ermahnungen vor allzu großem Unheil bewahrt.

Damit aber nicht genug: Wer der Sammelleidenschaft verfallen ist, geht vermutlich erst richtig auf, wenn er die drahtlose Tausch-Funktion für sich entdeckt hat. Natürlich kann man im Multiplayer-Modus auch Duelle gegeneinander austragen. Wem das immer noch nicht reicht, kann regelrechte Turniere mit bis zu 16 Teilnehmern abhalten. Und zu guter Letzt gibt es noch WiFi und WFC, mit denen allerdings erst nach Erhalt bestimmter Kuben das weltweite Tauschen und Sammeln möglich ist.

Ein Mekka für menschliche Eichhörnchen
Im Sinne von Pokémon und Konsorten ist die gesamte Optik in bester Manga-Manie gehalten. Optisch handfeste Kost mit herzallerliebsten Mutanten-Monstern zum Gernhaben und Hochpäppeln erfreuen des Sammlers Herz. Die Planetenlandschaften und Effekte befinden sich auf NDS-gemäßem Level. Eine Sprachversion gibt es nicht. Die Kommunikation der beiden Helden erfolgt über Textfelder.

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Digilandschaft in freundlichem Steingrau.
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Soundkulisse und Geräusche könnten wesentlich ansprechender sein. Erfrischend ist der Einsatz des Mikrofons in bester Nintendogs-Manier. Sei es, dass man seine Knuddel-Kämpfer mit einem passenden Schrei aus ihrem Dornröschenschlaf holen oder Fossilien per Pusten von Sandschichten befreien muss. Ebenso lobenswert ist der gekonnte Einsatz des Touchpen, mit dem man mal eben zum geschickten Forscher wird, respektive seine verschmusten Haustierchen hinter den Öhrchen kraulen kann, so man sie findet.

Die intuitiv zu bedienende Steuerung bereitet keine Probleme. Eine Zuordnung der beiden Screens vorzunehmen ist schier unmöglich, da es zahlreiche unterschiedliche Bildschirme für alles und jeden gibt. Wer sich erstmal durch die 60-seitige Anleitung durchkämpfen will, hat dann auch den absoluten Durchblick. Für alle anderen erschließt sich das Spiel auch über schlichtes Drauflosspielen bzw. -sammeln.