Für Lead Designer Cory Davis war die Einführung eines Multiplayer-Teils in Spec Ops: The Line eine falsche Entscheidung. Publisher 2K Games bestand allerdings darauf.

Spec Ops: The Line - Lead Designer: Multiplayer war eine Fehlentscheidung, aber 2K Games bestand darauf

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In einem ausführlichen Artikel über die Entstehung des Shooters erklärt Davis, dass er mit den Reaktionen seit dem Release von Spec Ops: The Line zufrieden ist, auch wenn es wie überall etwas gibt, dass er rückblickend anders gemacht hätte..

Denn seiner Meinung nach sollte das Spiel eine Einzelspieler-Erfahrung bleiben, doch Marktstudien und Umsatzerwartungen deuteten auf die Notwendigkeit des Multiplayers hin, an denen 2K Games festhielt.

Die Arbeiten dazu wurden an ein externes Studio übergeben und nach Aussage von Davis ist das Ergebnis ein minderwertiger 'Call of Duty'-Klon aus der Verfolgerperspektive, der die kreativen Grundpfeiler des Spiels zunichtemacht. „Es wirft ein negatives Licht auf all die bedeutsamen Dinge, die wir in der Solo-Kampagne gemacht haben.“ Nicht nur sei es eine Geldverschwendung gewesen, für ihn ist es ein anderes Spiel, das zusätzlich auf die Disc gepresst wurde und droht, all die guten Dinge der Spielerfahrung zu zerstören, für die Yager so hart gearbeitet hat.

Zwar ist er noch immer frustriert über die Entscheidung von 2K, aber er weiß auch, dass der Publisher mit dem Projekt ohnehin ein großes Risiko eingegangen ist, was andere nicht einmal gewagt hätten.

Den gesamten Artikel mit zusätzlichen Kommentaren der beiden Autoren Walt Williams und Richard Pearsey, findet ihr hinter dem Quellenlink.

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