Spec Ops: The Line ist ein ungewöhnlicher Shooter. Da, wo die Konkurrenz mit der Ballerei aufhört, fängt das Spiel des Berliner Entwicklerstudios an, Fragen zu stellen. So wie wir an Yager-Chef Timo Ullmann. Ein Gespräch über Gamer in der DDR, moralische Entscheidungen des Spielers und was passiert, wenn ein US-Publisher auf US-Soldaten schießen lässt.
Ein Kampfjet aus der DDR
gamona: Timo, warum heißt euer Studio eigentlich Yager, also Jäger mit Y und a?
Timo Ullmann: Der Wunsch war, etwas zwischen Englisch und Deutsch zu finden. Da haben wir ein Wörterbuch genommen und es von hinten aufgeschlagen. Yager ist tatsächlich die amerikanisierte Form von Jäger, eines Kampfjets.
gamona: Ihr habt nicht lange gesucht.
Timo: Wir haben gedacht, dass das reicht. Unser erstes Spiel hieß ja auch so. Wenn das gefloppt wäre, dann hätten wir uns umbenennen müssen. Ist es aber zum Glück nicht. 2003 und 2004 kam es dann auf den Markt.
gamona: Und?
Timo: Es war für ein Erstlingswerk ein Erfolg, wir haben allein in der ersten Zeit über 500.000 Stück abgesetzt. Trotzdem war uns klar, dass Flugspiele Nischentitel geworden sind auf dem Gesamtmarkt Computerspiele. Wir haben das mit 20 Mann programmiert, da steckt eine Menge Arbeit drin.
gamona: Aber zu Beginn seid ihr nur zu fünft gewesen. Wie habt ihr euch gefunden?
Timo: Wir kamen alle aus dem Osten, genau gesagt aus Ostberlin. Ein C64 war total wertvoll, dagegen konnte man ein Auto tauschen. Wir hingen immer in Computerklubs rum, wo sich affine Leute getroffen haben.
gamona: Was habt ihr über Robotron gedacht, den staatlichen Computerhersteller der DDR?
Timo Ullmann vom Berliner Entwicklerstudio Yager.Timo: Wir haben Robotron verachtet. Wir waren zu fünft damals, Mitte der 80er Jahre. An Heimcomputer heranzukommen war nicht einfach. Einer von uns hatte einen von der Oma. Also sind wir in die Klubs gegangen, haben gedaddelt wie blöde und Spiele getauscht. Irgendwann haben wir uns gefragt: Wie kann man das selbst machen? 1987 haben wir dann mit kleinen Grafikdemos angefangen.
gamona: Und was war mit Technik aus dem Westen?
Timo: Wir sind immer nach Leipzig zur Messe gefahren. Dort haben auch Atari und Commodore ausgestellt. Das war wie eine Wallfahrt. Alle Nerds des Ostens waren dort.
gamona: Kam man da an etwas heran?
Timo: Nein. An Hardware nicht, aber an die Informationen.
gamona: Und die Klubs?
Timo: Aus dem Berliner Computerklub sind ziemlich viele Studios hervorgegangen, etwa das SEK Ost (Entwickler von "Paraworld", Anm.d. Red.). Das war der Einstieg. Nach der Wende haben drei von uns Informatik studiert und zwei andere Kunst. Wir haben nebenher aber ständig programmiert und an Sachen herumgetüftelt. 1998 hatten wir dann eine Idee für ein Spiel und auch eine Engine – und wollten es professionell machen. Wir hatten kein Büro, also haben wir uns das schönste Zimmer unserer fünf Studentenbuden ausgesucht und dort Publishern unseren Prototypen vorgestellt. Allerdings hatten wir keine Ahnung, wie das Geschäft läuft. 1999 hat THQ dann gesagt: Ok, da kann man was draus machen.



























Gibt es doch. Nennt sich World of Warcraft/Diablo 3/Starcraft2. Jedenfalls von der Grafik her...
Die präsentation der Story und diese selbst sind super in Szene gesetzt. Hat mir sehr gut gefallen, vor allem das Ende.. verrückt. :D
Auf der Schwierigskeitstufe hart hat es bei mir 7 Stunden gedauert, waren paar nervige Stellen dabei auf normal geht es eventuell in 6 Stunden oder sogar 5. :)
Du hast das niemals auf hart gespielt. Ich fand das auf hart viel zu schwer ergo du auch.
@Topic - wird Zeit das sich ein paar Studios mal von dem Einheits/Mainstreamquatsch trennen und sich Spiele weiter als Kunst etablieren.
Dann hol es dir aus der Videothek.
Allein schon wegen der Story lohnt es sich die hat es nämlich in sich !!!
Es ist ein super Spiel geworden hätte ich ehrlich gesagt net so erwartet
Auf der Schwierigskeitstufe hart hat es bei mir 7 Stunden gedauert, waren paar nervige Stellen
Auf der Schwierigskeitstufe hart hat es bei mir 7 Stunden gedauert, waren paar nervige Stellen dabei auf normal geht es eventuell in 6 Stunden oder sogar 5. :)
Das wäre mir echt zu kurz für ein Vollpreistitel. Hat mich schon bei Homefront geärgert...
Vom Gameplay ist es eher guter durchschnitt, irgendwo zwischen Mass Effect 3 und der Gears of War Serie.
Die präsentation der Story und diese selbst sind super in Szene gesetzt. Hat mir sehr gut gefallen, vor allem das Ende.. verrückt. :D
Auf der Schwierigskeitstufe hart hat es bei mir 7 Stunden gedauert, waren paar nervige Stellen dabei auf normal geht es eventuell in 6 Stunden oder sogar 5. :)