Walt Williams, der die Story zu Spec Ops: The Line geschrieben hat, wünscht sich weniger Gewalt in Spielen. In der Branche würde es viele intelligente und kompetente Leute geben... und für sie werde es immer schwerer, die Spiele kritisch zu betrachten und zu sagen: 'Ja, das passt so zusammen.'

Spec Ops: The Line - Autor wünscht sich weniger Gewalt in Spielen

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Spec Ops: The Line geht etwas andere Wege als die Genre-Kollegen.
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Er würde gerne weniger Gewalt sehen, weil der Einsatz derer nicht kreativ genug wäre, aber nicht deshalb, weil sie verkehrt oder schlecht wäre. Die Charaktere sollten weniger verzweifelt und vor allem hoffnungsvoller ausfallen.

Man solle versuchen, Charaktere zu schreiben. Die Gewalt müsse in den Kontext mit der Geschichte gebracht werden bzw. müsse man mehr Wert auf die Vielschichtigkeit der Charaktere sowie deren Motivation legen, eben wie Spec Ops: The Line.

Schließlich seien die Figuren keine Kampfroboter ohne Gewissen und Skrupel, sondern Menschen, die Zweifel haben und denen Schicksale nicht gleichgültig sind.

Darüber hinaus zeigt sich der Autor überrascht, dass das Spiel überhaupt veröffentlicht wurde. Denn vielmehr sei es ein Experiment gewesen. Mit einer Veröffentlichung hätte er nie gerechnet.

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