Mit der Zensur in South Park: Der Stab der Wahrheit ist Serien-Mitschöpfer Matt Stone offensichtlich nicht ganz so einverstanden, kann am Ende aber damit leben.

South Park: Der Stab der Wahrheit - Matt Stone: Zensur fühlt sich wie Doppelmoral an

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Im TV hätte man die geschnittenen Szenen laut Matt Stone zeigen können.
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In einem Gespräch mit dem Guardian drückte er aus, dass sich das Ganze wie Doppelmoral anfühle: "Es fühlt sich ein wenig wie Doppelmoral an. Wir wollten die Inhalte keinsfalls ändern, auf der anderen Seite aber ruiniert es auch nicht das Spiel - es sind vielleicht 40 Sekunden des gesamten Spiels. Solange wir über die Tatsache lustig machen konnten, dass wir die Sachen rausnehmen mussten, war es in Ordnung."

Die jeweiligen Szenen werden jeweils mit einem Bild überblendet, auf dem die Szenen beschrieben werden und das die Zensur selbst ein wenig auf den Arm nimmt.

Doch warum gibt es in der Serie keine solchen Schnitte? "Die Interaktivität macht den Unterschied aus. In Filmen und im Fernsehen kann man sehr einfach die Dinge tun, die sich in der moralischen Grauzone befinden, da man Konsequenzen und Belohnungen aufzeigen kann. Aber in einem Videospiel gibt es einen Grund, warum da Nazis, Zombies oder Aliens sind - das sind sehr deutliche Moralentscheidungen", so Stone.

Wie er betont, hätte man die im Spiel zensierten Dinge problemlos im Fernsehen zeigen können. South Park: Der Stab der Wahrheit wurde in Deutschland auf unbestimmte Zeit verschoben, da ein Hakenkreuz übersehen wurde.

Wer mehr zu dem Rollenspiel erfahren möchte, schaut sich unseren South Park: Der Stab der Wahrheit Test an.

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