Der Medienrummel war groß: Microsoft steigt mit einem scheinbar übermächtigen Konkurrenten in den Ring. Zwar haben die Redmonder eine wahnsinnige Finanzkraft, um ihren neuen portablen Mediaplayer " Zune" zu vermarkten, dafür hat sich Apple mit dem IPod auf diesem Markt als Kultmarke etabliert.

Vor ein paar Tagen nun kam der Zune in die amerikanischen Läden, lieferte aber nur enttäuschende Zahlen. Der erwartete Run blieb aus, mittlerweile rangiert der Zune in den Elektronikcharts des Onlinehändlers Amazon.com nur noch auf Platz 24, und wird von 6 IPod-Modellen sowie einem mp3 Player der Firma SanDisk hinter sich gelassen. Erfolg sieht anders aus.

Während das Eigenprodukt drauf und dran ist ein neuer Ladenhüter zu werden, scheint Bill Gates lieber Werbung für die Konkzurrenz zu machen. In einer Rede auf der Universität Stanford (USA) trällerte er einen wahren Lobgesang auf den IPod. Auf dem Boden der Tatsachen befinden sich mittlerweile auch die Prognosen: "Bescheidene Pläne" würden geschmiedet, da die Marktdominanz des Apple-Konkurrenzprodukts ohnehin nicht zu brechen sei.

Die erste Runde geht damit klar an die Trendsetter aus dem kalifornischen Cupertino.