Auf dem Investor Relations Day in Tokyo sprach Sony Computer Entertainments Präsident und Group CEO Andrew House auch darüber, wie Sonys Pläne zur Verbesserung der PlayStation-Marke, PlayStation Plus und PlayStation Now aussehen.

Für Sony Computer Entertainments Präsident und Group CEO Andrew House ist die PlayStation-Marke das perfekte Ökosystem in Sonys Spiele- und Networking-Segment. Und so sei auch das Ziel der Marke: "Größer, stärker, besser". Größer, so erklärt House, soll die Nutzerbasis werden, stärker die Konkurrenzfähigkeit der Sony-Plattformen, und besser in Sachen Vielfalt, Qualität und Innovation der angebotenen Dienste. Dienste wie Share Play, ein Feature, und für Sony ein eine "wunderbare Gelegenheit und Test", zu sehen, ob dadurch der Verkauf von First- und Third-Party-Spielen angekurbelt werden können.

Natürlich hat Sony auch die beiden Dienste PlayStation Plus und das neue PlayStation Now. Gerade PlayStation Plus soll entscheidend verbessert werden, denn die Zahl der Abonnenten hat sich seit der PS4, wie nicht anders zu erwarten war, vervierfacht. Kein Wunder, denn ähnlich wie bei Xbox Live von Microsoft muss man auch bei der PS4 mittlerweile den Dienst abonnieren, will man online spielen. Doch den zahlenden Kunden soll auch was geboten werden. So wolle man das Multiplayer-Line-up, aber auch die kostenlosen Inhalte ausbauen, auf die Abonnenten jeden Monat zugreifen können. Auch die Community-Features sollen erweitert werden, um sowohl Core-Gamer wie auch ein breites Publikum anzusprechen. Wer PlayStation Plus abonniert, soll auch exklusiven Zugang zu Alpha- und Beta-Tests erhalten. Was besonders wichtig für Spieler sein dürfte, Sony wolle auch die Server-Infrastruktur ausbauen.

Was PlayStation Now betrifft, wolle man die Zahl der Clientgeräte erweitern, PlayStation Now auf noch mehr Geräten zugänglich zu machen. So wolle man den Kunden noch mehr Gelegenheiten bieten, "richtig gute Spiele zu spielen". Momentan sei PlayStation Now zwar noch ein kleiner Bereich innerhalb der PlayStation-Marke, und es werde noch viel Zeit kosten, diesen Bereich auszubauen, aber man sei zuversichtlich, dass auch PlayStation Now seine Nische finden werde. Eine Gefahr der Überlappung mehrer Plattformen durch das Prinzip von PlayStation Now sehe House dagegen nicht.

House betonte bereits die Hoffnung Sonys, dass der Lebenszyklus der PS4 länger ausfällt als noch bei der PS3, die immerhin schon über acht Jahre auf dem Buckel hat. Durch einen langen Lebenszyklus wolle man auch eine stabile Plattform bieten, um sie dadurch auch wertvoller für den Nutzer zu machen. Dazu gehöre auch Project Morpheus, Sonys VR-Headset.

Bislang habe sich Sony auf die Core-Gamer konzentriert. In Zukunft wolle man auch die Casual-Gamer und Familien ansprechen. Genau für dieses Klientel sei auch PlayStation Now gedacht. Auch die Investition in neue Märkte wie China und Lateinamerika gehöre zu Sonys Pläne. So ist in Brasilien die PS2 noch immer beliebt und aktuell zu erwerben.