In einer Q&A-Runde eines Panels beim Gamelab in Barcelona teilte Sony Worldwide Studios' Präsident Shuhei Yoshida mit, dass es nur vier von zehn Spielen gelinge, tatsächlich Gewinn zu machen.

Überraschend ehrlich sprach Sony Worldwide Studios' Präsident, der umtriebige Shuhei Yoshida auf dem Gamelab in Barcelona über den Erfolg und Misserfolg der Spiele-Entwicklung. Gerade einmal vier von zehn Spielen gelinge es, Gewinn zu machen. Dennoch halte Sony am Geschäftsprinzip fest, Talente zu suchen und zu fördern, denn am Ende des Tages seien es die Kreativen, die den Erfolg herbeirufen können.

"Wir schauen uns die finanziellen Ergebnisse unserer Titel an", so Yoshida. "Und drei oder vier von zehn Titeln werfen Geld ab. Und ein oder zwei Titeln holen das gesamte Geld wieder rein, um die Kosten der anderen Titeln zu decken. Also müssen wir in der Lage sein, diese Trefferquote aufrechtzuerhalten, um auch weiterhin im Geschäft zu bleiben. Also versuchen wir immer, Talente zu suchen und zu fördern."

Und das sei sein wichtigster Job, aber gleichzeitig auch sein schwerster, denn es gebe zwar viele Talente auf der Welt, doch seine Mittel seien beschränkt, er könne daher nicht alle Ideen fördern, sondern müsse in finanzieller Hinsicht selektieren.