Sony konnte in Australien eine einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des PS3-Modchips erreichen.

Sony - Zieht in Australien gegen Modchip vor Gericht

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In Australien könnte der Verkauf verboten werden
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Das bedeutet, dass alle australischen Händler, den „PS JailBreak“ genannten Modchip (bzw. USB-Stick) bis zur Gerichtsverhandlung am 31. August nicht verkaufen, importieren oder anderweitig weitergeben dürfen. Außerdem müssen alle bereits erhaltenen Geräte bis dahin an Sony übergeben werden.

Wie der Händler OzModChips auf seiner Webseite schreibt, habe man aber sowieso noch keine Lieferung erhalten. Zwei weitere australische Shops sind ebenfalls davon betroffen, ModSupplier und Quantronics. ModSupplier hat die Vorbestellungen bereits eingestellt und das Geld zurückerstattet. OzModChips wird folgen, wenn das Gericht tatsächlich zugunsten von Sony entscheidet.

Eigentlich sind Modchips in Australien legal, allerdings nur, wenn sie es nicht ermöglichen eine eigene Kopie eines Spiels zu erstellen. Der PS JailBreak kommt allerdings mit einem Programm namens „Backup Manager", der genau das ermöglicht.

Der Verkaufsstart des PS Jailbreak wurde schon zuvor von Ende August auf unbestimmte Zeit verschoben, aufgrund eines Mangels an bestimmten Komponenten.
Auch die ersten Klone des Modchips tauchen bereits auf (X3Jailbreak oder PS3Stinger), werden jedoch auch erst irgendwann im September verkauft.