Wegen des PSN-Hacks im Jahr 2011 verhängte die britische Datenschutzbehörde gegen Sony eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Pfund. Wie es heißt, hätte man einen solchen Angriff mit Software auf dem aktuellsten Stand (zu damaliger Zeit) verhindern können.

Sony - Wegen PSN-Hack: Britische Datenschutzbehörde verhängt Strafe

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Im April 2011 ereignete sich im PlayStation Network einer der größten Hacks, die bislang jemals vorgekommen sind.
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Gerade wenn man für so viele Kreditkarten- und Login-Daten verantwortlich sei, betont die Behörde, sollte die Sicherung persönlicher Daten höchste Priorität haben. Aber das sei nicht passiert, und während die Datenbank in Beschuss geriet, seien die Sicherheitsmaßnahmen nicht gut genug gewesen.

Laut David Smith, Deputy Commissioner und Director of Data Protection, ist Sony nunmal ein Unternehmen, das mit seiner technischen Expertise Geschäfte macht. Und daher zweifle er nicht daran, dass der Konzern Zugriff auf das entsprechende technische Wissen und auch die Ressourcen hatte, um die persönlichen Daten zu sichern.

Auch wenn die verhängte Strafe beträchtlich wäre, so müsse man sich dafür nicht rechtfertigen. Schließlich sei dieser Fall einer der ernstesten, über die man jemals informiert wurde. Unglaublich viele Kunden waren davon betroffen und wurden dem Risiko des Identitätsdiebstahls ausgesetzt.

Immerhin hatte das Ganze auch etwas Positives, laut einer Umfrage seien 77 Prozent der Kunden nun vorsichtiger im Bezug auf ihre persönlichen Daten. Smith weist darauf hin, dass die Unternehmen zwar an sich arbeiten, die Nutzer aber ebenso darauf achten müssen, mit wem sie ihre persönlichen Daten teilen.

Sony will nun Einspruch gegen diese Strafe erheben.