Bei Sony läuft es finanziell nicht so gut, der Konzern steckt tief in den roten Zahlen. Umgerechnet 919 Millionen Euro an Nettoverlust mussten die Japaner im Geschäftsjahr 2013/14 hinnehmen. Und das bei einem Umsatz von 55,6 Milliarden Euro, was im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 14,3 Prozent darstellt.

Sony - Sony steckt tief in den roten Zahlen

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Die Verluste halten weiter an.
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Im Vorjahr durfte sich Sony noch auf einen Gewinn von umgerechnet 297 Millionen Euro in der Bilanz freuen. Für das laufende Geschäftsjahr ist ebenfalls nicht mit Gewinn zu rechnen, geht man doch von einem Nettoverlust in Höhe von 357 Millionen Euro aus.

Das Spiele-Geschäft konnte immerhin seinen Umsatz um 38,5 Prozent steigern, dafür hatte es einen Verlust von 56,8 Millionen Euro. Nicht gut da steht Sony bei der Division Home Entertainment & Sound, kommt man hier doch auf einen Verlust von 179 Millionen Euro.

Die PC-Sparte will Sony bekanntlich ebenso verkaufen wie die TV-Division - fast eine Milliarde Euro soll in den Umbau des Konzerns investiert werden.

Für die Zukunft plant man den Verkauf von Smartphones anzukurbeln - bis März 2015 sollen 50 Millionen Geräte verkauft werden, und damit 11 Millionen mehr als im Vorjahr.

Zuletzt wurde Sony von der Rating-Agentur Moody's auf Ramsch-Niveau herabgestuft. Im Rahmen der Verluste verzichtet Sony auf Bonuszahlungen.