Nach der außergerichtlichen Einigung im Streitfall um die gehackte PlayStation 3, hat Hacker George Hotz verkündet, dass er nie wieder ein Sony-Produkt kaufen wird. Im selben Atemzug rief er zum Boykott des Unternehmens auf. Dabei bekommt er dann auch noch mehr oder weniger prominente Unterstützung der Anonymous-Gruppe.

Sony - PS3-Hacker Hotz will keine Sony-Produkte mehr kaufen

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Für Hotz hat's sich ausgespielt. Er wird dann wohl kein Gaming-Handy von Sony kaufen. Dabei läuft es doch mit einem offenen Betriebssystem...
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„Ich nehme am Sony-Boykott Teil. Ich werde nie wieder ein Sony-Produkt kaufen. Ich fordere euch auf, das Gleiche zu tun. Und wenn ihr etwas von Sony gekauft habt, dann bringt es wieder zurück.“

Das schrieb Hotz gegen Anfang der Woche auf seinem Blog. Das ist, nun, ein wenig viel verlangt. Sicherlich gibt es viele, die der Ansicht sind, dass das was Sony gemacht hat, zu weit geht. Insbesondere die Beschaffung der IP-Adressen und Kontaktdaten der Nutzer, die sich Hotz‘ YouTube-Videos angesehen haben oder die seinen Blog besuchten. Aber: Es versucht ja auch nicht jeder, die PS3 zu hacken. Die meisten Konsumenten, die sie kaufen, wollen darauf lediglich spielen oder Blu-rays gucken. Ein vollumfänglicher Boykott würde also durchaus am Ziel vorbeigehen.

Die Anonymous-Gruppe sieht es allerdings ähnlich wie Hotz und ruft in einem weiteren YouTube-Video ebenfalls zum Boykott auf. Und sie behaupten, dass sie verhindern wollen, dass Sony die Privatsphäre der User verletzt, von denen sich Sony die Verbindungs- und Kontaktdaten im Rahmen des Rechtsstreits verschafft hat.

Wie Anonymous allerdings etwas verhindern will, das in der Vergangenheit liegt, denn Sony hat die Daten der Nutzer ja schon bekommen, wird weder erklärt, noch ist es in irgendeiner Form logisch schlüssig.