Sonys Marketing-Präsident Peter Dille erklärte gegenüber IGN, dass die vergangenen Werbekampagnen von den Kunden als ziemlich arrogant aufgefasst wurden. Dabei spielt er etwa auf Werbespots mit dem Baby an. Er verriet zudem, dass die ganze Kampagne damals nur deshalb existierte, damit die Leute sprachlos und etwas verwirrt sind.

Sony - Peter Dille: "Wir haben die Arroganz abgelegt"

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Kevin Butler sehen wir auch in Zukunft vermehrt in PS3-Werbespots.
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Es ging außerdem permanent nur um die Demonstration der Stärke der PlayStation 3, was laut Dille letztendlich aber viel zu einschüchternd für die Leute war. Daher kam nach einer Umfrage heraus, dass Sony durchaus als arrogant wahrgenommen wurde.

Für die Zukunft plant Sony weiterhin Werbespots mit dem fiktionalen Sony-Chef Kevin Butler zu drehen, der die Features der Konsole mit Humor an die potentielle Kundschaft weitergeben soll. Wenn es nach Dille geht, ist die Arroganz mittlerweile nicht mehr vorhanden. Stattdessen habe Sony ihren "Mojo" zurückgewinnen können, den sie einst bei früheren PlayStation-Werbemaßnahmen ausstrahlten.

Ob Sony wirklich die arrogante Art verloren hat oder nicht, kann man bei dem neuesten Werbevideo mit Kevin Butler begutachten. Dort äußert er sich kritisch gegenüber der Konkurrenz und glänzt nur durch Halbwahrheiten.