Sony-Präsident Howard Stringer richtet sich in einem offenen Brief an alle PlayStation- und Qriocity-Nutzer und entschuldigt sich persönlich und im Namen der Firma für alle Unannehmlichkeiten und Sorgen, die durch den PSN-Hack entstanden sind.

PSN-Hack - Offener Brief von Sony-Präsident Howard Stringer

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Weiter schreibt er: „Ich möchte euch versichern, dass alle Ressourcen dieser Firma angestrengt wurden, um jedes Detail über die Art und Auswirkungen der Cyber-Attacke die wir alle erleben mussten in Erfahrung zu bringen.“

Es gäbe auch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine bestätigten Hinweise auf einen Missbrauch von Kreditkartendaten oder anderen privaten Informationen. Man werde die Situation aber natürlich weiter im Auge behalten.

Auch auf die Informationspolitik des Konzerns geht er ein, die von vielen kritisiert wurde. Man habe die Nutzer sofort informiert, nachdem entdeckt wurde, was geschehen war. Die dafür notwendige forensische Analyse sei aber nun einmal ein zeitaufwändiger Prozess.

„In den kommenden Tagen“ soll der Service schließlich wieder online gehen. In den USA ist man nun dabei, allen PSN- und Qriocity-Nutzern einen 12-monatigen kostenlosen Zugang zu einem Programm zum Schutz vor Identitätsdiebstahl namens „AllClear ID Plus“ zu gewähren.

Für die SCEE-Region plant man eine ähnliche Lösung, aufgrund der vielen Länder und den rechtlichen Situationen braucht man dafür aber noch etwas mehr Zeit.