Nachdem nun 3-D-Funktionen eine Zeit lang vorangetrieben worden sind, plant Sony einen weitere Schritt zu machen: Man überlegt, ob man nicht die Virtual-Reality-Brillen, die man aus den 1990‘er Jahren noch in Erinnerung hat, reanimieren sollte. Mittlerweile hätte man zumindest genug Rechenleistung dafür, um attraktive Möglichkeiten bieten zu können.

Sony - Nach 3-D-Vorstoß wird die VR-Brille wiederbelebt

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Sony möchte mit VR-Technologie das 3-D-Erlebnis noch verstärken und für den Massenmarkt tauglich machen. Jetzt, 20 Jahre nach dem Scheitern der ersten HMDs hätte man genug Rechenleistung, um es noch einmal zu versuchen.
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Die Head-Mounted-Displays haben sich nie wirklich durchsetzen können. Die Grafik war schlecht, die Auflösung niedrig und um eine VR-Brille für längere Zeit zu tragen, bedurfte es schon einer gut trainierten Nackenmuskulatur. Nachdem nun 20 Jahre in die Welt gezogen sind, hält Sony die Zeit für reif, es noch einmal zu probieren.

In einem Interview sagte Mike Hocking, Manager für Sony Computer Entertainment, dass man jetzt endlich so weit wäre, um die Technologie vernünftig und auch für den Massenmarkt tauglich einzusetzen.

„Wir haben jetzt die nötige Rechenleistung und Bildschirmauflösung, um in nicht allzu ferner Zukunft mit HMDs ein sehr einnehmendes Erlebnis bei Videospielen ermöglichen zu können. In einer virtuellen Welt, in der ich meine virtuellen Hände oder meine virtuelle Waffe direkt unter meinen Augen nutzen kann, wird absolut umwerfend.“

Allerdings existieren noch keine konkreten Pläne, wann Sony den Neustart der VR-Technologie für den Massenmarkt versuchen möchte. Fraglich ist dabei, ob die Spieler auch tatsächlich bereit sind, mit VR-Systemen zu spielen.