Der Unterhaltungselektronik-Riese LG beantragte bei der amerikanischen International Trade Commission ein Verkaufsverbot für die PlayStation 3. Der Grund dafür ist ein Streit um Patentverletzungen, den die beiden Firmen in letzter Zeit führen.

Sony - LG fordert Verkaufsverbot für die PS3 in den USA

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Vermutlich hat man bei Sony Amerika bald weniger zu lachen. Eine Entscheidung der ITC steht derweil noch aus.
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LG behauptet, dass verschiedene Sony-Bravia-Fernsehgeräte und Blu-ray-Player, auch der, der in der PS3 verbaut ist, gegen vier Patente verstoßen, die sich im Besitz des koreanischen Unternehmens befinden.

In Bezug auf auf einen Bericht auf Bloomberg handelt es sich bei der Klage im Hinblick auf die PlayStation 3 um „eine Art des Umgangs mit mehreren Datenströmen, wie zum Beispiel verschiedene Kamerablickwinkel als auch ein System, um Daten zu reproduzieren, die auf einer ROM gespeichert sind.“

Zumal die International Trade Commission nicht in der Lage ist, Schadensersatzzahlungen festzulegen, hat LG Sony ebenfalls in Kalifornien vor Gericht gezogen, wo eine noch nicht näher spezifizierte Summe eingeklagt werden soll.

Sollte die ITC nun LG zustimmen, hat sie durchaus die Macht, ein Verkaufsverbot für die PlayStation 3 in den USA zu bewirken. Das wäre allerdings eine selten angesetzte Strafe für ein solch populäres Gerät. Man sollte aber im Hinterkopf behalten, dass dieser Fall eine Antwort auf Anschuldigungen von Sony ist, die darauf beruhen, dass LGs Mobiltelefone insgesamt sieben Patente verletzten, die sich im Besitz von Sony befinden.

Es ist also Runde zwei der Schlammschlacht.