In dem Rechtsstreit zwischen dem PS3-Hacker George „Geohot“ Hotz geht es nun auch um die Daten der Nutzer, die seine Website und sein Youtube-Video besucht haben. Ein Richter sprach Sony das Recht zu, die IP-Adresse der Besucher und die damit verbundenen Daten zu erhalten.

Sony - IP-Adressen der Besucher von GeoHot's Website und Youtube-Videos werden bekannt

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Schluss mit lustig: Sony verlangt die Herausgabe aller Daten, die zu Usern gehören, welche Inhalte von Geohot betrachtet haben.
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Dem Provider, auf dem George Hotz die Daten gehostet hatte sowie Youtube wird damit der Streit verkündet. In der Streitverkündung heißt es, dass alle „Unterlagen die Serverlogs reproduzieren, IP-Adress-Logs, Accountinformationen, Aufzeichnungen über Accountzugriffe und Programme oder Registrierungsformulare sowie jede andere Information zur Identifizierung von Personen oder Computern die auf die Dateien zugegriffen oder sie heruntergeladen haben“ übergeben werden sollen.

Man will von Youtube auch alle Daten der Leute bekommen, die auf das Video „Jailbroken PS3 3.55 with Homebrew“ zugegriffen haben und Kommentare gepostet haben. Gleiches gilt für Twitter: Wer Hotz‘ Tweets beantwortet oder retweeted hat, der muss damit rechnen, dass sein Name, seine Telefonnummer, die Adresse und alle anderen Daten, die mit dem Twitter-Account in Verbindung stehen, an Sony weitergeleitet werden.

Diese Daten sollen, so behauptet Sony, dazu dienen, den Gerichtsstand für das Verfahren zu bestimmen. Letzterer war nämlich bisweilen strittig, da Hotz in New Jersey wohnt und nach den Lizenzbestimmungen der PS3 der Gerichtsstand in San Francisco gelegen wäre. Man will damit nun demonstrieren, wie viele Leute den Jailbreak heruntergeladen haben und wie weit sich der Hack verbreitet hat, um zu belegen, dass San Francisco ein adäquater Ort für die Verhandlung ist.

Sony kündigte an, jeden zu verklagen, der Hacking-Tools oder die Verschlüsselungs-Keys der Konsole veröffentlich.