Sony hat ein paar Neuigkeiten zur Zusammenfassung seiner Marken veröffentlicht. So werden einige Onlinedienste, unter dem Label „Sony Entertainment Network“ zusammengefasst. Außerdem hätten die Hackerangriffe vom Anfang des Jahres auch ihre positiven Seiten gehabt. Der Onlinedienst des PlayStation-Network sei nun deutlich sicherer geworden.

Sony - Hackerangriffe sorgten für eine Verbesserung des Angebots

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Sony hielt die Hacks für eine erzieherische Maßnahme, damit die Nutzer ihre Identität besser schützen...
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Schon im September kündigte Sony an, das es die Dienste Music Unlimited und Video Unlimited unter dem Banner des Sony Entertainment Networks vereinen werde. So Saida, seines Zeichens Senior Director of Global Business Strategy and Development bei Sony erklärte in einem Interview mit dem Magazin TechRadar, dass trotz des Ausfalls des PlayStation-Networks im April, jetzt mehr Kunden denn je Sonys Onlinedienste nutzen. Die Neupositionierung der Web-Marken würde es den Nutzern einfacher machen, sich im Sony-Ökosystem zurechtzufinden - und zwar unabhängig davon, welches Gerät sie benutzen.

„Unser Ausfall hat unsere schlummernden Kunden aufgeweckt. Wir haben die Plattform verbessert, die Inhalte und die Art und Weise, wie man auf die Inhalte zugreifen kann.

Wir haben unsere Einnahmen je Spiel um 14 Prozent gesteigert. Wir konnten 800.000 aktive Nutzer für Music Unlimited gewinnen. 5 Prozent der Einnahmen gehen auf das Konto von Video Unlimited und wir haben nun insgesamt 3 Millionen Accounts für diesen Dienst.

Wir haben das Willkommen-Zurück-Paket eingerichtet, welches einer der Gründe des Aufschwungs der Aktivität auf dieser Seite ist.“

Dennoch: Unabhängig von den positiven Nutzerzahlen und der offensichtlichen Treue der Nutzer, muss Sony immer noch beweisen, dass seine Netzwerke nun sicher sind.Und das bedeutet nichts anderes, als deren Sicherheit auszubauen. Saida glaubt, dass das Unternehmen das getan hat und dies auch transparent machte. Man hätte dafür gesorgt, dass die Kunden die Situation verstanden hätten.

„Sony wurde angegriffen, aber wir waren offen und ehrlich und informierten die Welt darüber, was passiert war. Netzwerkfirmen werden die ganze Zeit gehackt - aber machen sie deswegen Lärm? Das passiert immer wieder. Es passierte uns und es hat etwas damit zu tun, die Nutzer dazu zu erziehen, dass sie sicherstellen, dass ihre Identität geschützt ist.“

Hier muss allerdings kritisch erwähnt werden, dass nicht die Nutzer in diesem Falle das Problem hatten, sondern vielmehr Sony. Aufseiten des Unternehmens wurden die Daten unzureichend geschützt und verschlüsselt. Die Nutzer hätten sich die kompliziertesten Passwörter ausdenken können - wenn sie schlecht verschlüsselt auf einem Server liegen, können sie nach einem erfolgreichen Hack dennoch ausgelesen werden.