Sony veröffentlichte kürzlich seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2011. Dabei konnte das Unternehmen einen deutlichen Anstieg bei den Verkaufszahlen der PlayStation-3-Hardware und auch bei Spielen verzeichnen. Dennoch macht Sony insgesamt über 1,1 Milliarden US-Dollar Verlust.

Aus dem Finanzbericht geht hervor, dass Sony im dritten Quartal 2011 über 6,5 Millionen PlayStation-3-Konsolen verkaufte. Das sind 2,8 Millionen Einheiten mehr, als im zweiten Quartal und über 200.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2010. Was die Softwareverkäufe angeht, gingen über 66,2 Millionen Einheiten über den Ladentisch, was einen Anstieg um 28,8 Millionen im Vergleich zum 2. Quartal ausmacht und 8,6 Millionen verkaufte Spiele mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2010.

Aber nicht auf allen Gebieten der PlayStation-Hardware konnte Sony Gewinne verzeichnen. Die Verkäufe der PSP sind nach wie vor rückläufig, im Vergleich zum letzten Jahr. So wurden nur 2,4 Millionen Geräte umgesetzt (im Gegensatz zu 3,6 Millionen im letzten Jahr). Auch die PlayStation 2 hat einen Umsatzrückgang von 2,1 Millionen auf nur 900.000 verkaufte Geräte zu verzeichnen.

Damit machte Sonys Abteilung für Endkundenprodukte, zu denen nicht nur die PlayStation, sondern auch Fernseher, Audiogeräte und Kameras gehören, insgesamt einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar. Im selben Quartal des letzten Jahres lag der Verlust noch bei 834,1 Millionen Dollar.

Sony berichtet, dass unternehmensweit die Verkaufszahlen um 17,4 Prozent rückläufig sind. Der Verlust wird maßgeblich der Flutkatastrophe in Thailand zugeschrieben, sowie einer Verschlechterung der Marktbedingungen in den entwickelten Ländern und unvorteilhaften Wechselkursen mit ausländischer Währung.

Über alle Abteilungen hinweg macht Sony damit einen Verlust von 1,2 Milliarden US-Dollar für das dritte Quartal.