Bei Sony überlegt man wohl, Belohnungen für diejenigen auszusetzen, die bei der Jagd nach den Hackern helfen, welche das PlayStation Network angegriffen haben.

Sony - Es soll ein "Kopfgeld" auf die PSN-Hacker ausgesetzt werden

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Nach den Hacks spielt man mit dem Gedanken, Belohnungen auf Informationen über die Hacker auszusetzen.
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Das zumindest geht aus einem Bericht bei CNET hervor, der sich auf eine anonyme Quelle stützt. Demnach bietet Sony Belohnungen an, um an Informationen über die Hacker zu gelangen. Es ist allerdings auch möglich, dass man sich noch dazu entscheidet, das Angebot nicht weiter zu verfolgen. Man möchte sich zunächst auch die Zustimmung der führenden Manager in Tokio einholen und mit dem FBI und anderen Strafverfolgungsbehörden in verschiedenen Ländern zusammenarbeiten.

Erst vor kurzem hat Sony ein Team von Cyber-Sicherheits-Experten angeheuert, die nach den Angriffen auf das PlayStation Network und Sony Online Entertainment versuchen die Spuren zu sichern, die die Angreifer hinterlassen haben könnten. Außerdem ist man bemüht, die Sicherheit innerhalb des Netzwerkes nicht nur wiederherzustellen, sondern auch signifikant zu verbessern. Das FBI ermittelt ebenfalls schon seit einer Weile.

Als Kompensation für die entstandenen Schäden bietet Sony nach wie vor zwei Spiele zum kostenlosen Download an sowie 30 Tage kostenlose Nutzung der Qirocity-Dienste und des PlayStation-Plus-Services.

Bei Letzterem ist allerdings fraglich, ob er für die Kunden tatsächlich von großem Nutzen ist. Man kann über PlayStation-Plus nämlich durchaus kostenlose Vollversionen herunterladen. Wenn man das Abonnement dann aber nicht verlängert, sondern nur die 30 Tage ausnutzt, sind die Spiele im Grunde wertlos, da sie nur bei laufendem Abo gespielt werden können.