Gestern berichteten wir euch über einen Angriff auf Sonys Netzwerke, bei dem 93.000 PSN- und SOE-Accounts kompromittiert wurden. Nun äußerte sich SOE-Chef John Smedley dazu und erklärte, dass der Angriff nicht im Zusammenhang mit dem PSN-Hack vom April stehe.

Sony - Aktueller Angriff steht nicht in Verbindung mit Hack im Frühjahr

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuSony
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 7/81/8
Werden die Attacken jemals enden?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Warum es sich dabei nicht um von Sony entwendete Daten handelt, erklärt er so: "Das ist einfache Mathematik. Die Erfolgsrate war sehr niedrig und sie nutzen eine große Zahl zum Angriff. Die Mathematik sagte uns, dass es sich dabei nicht um unsere Daten handelt."

Weiter sagte er: "Wir gaben zuvor öffentlich zu verstehen, dass die kompromittierten Informationen da draußen sind und auch benutzt werden könnten. Das war das das Erste, was wir uns anschauten."

"Wir nahmen schließlich eine mathematische Analyse vor und dachten uns, dass offensichtlich nichts passiert ist. Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist [, dass die Daten von Sony kommen]. Wir halten es aber für sehr unwahrscheinlich."

Zudem seien die betroffenen Accounts inaktiv gewesen, in vielen Fällen hätten die User ihre Passwörter noch nicht geändert. Die Accounts wurden bereits gesperrt und die betroffenen User bekamen von Sony eine Mail mit weiteren Hinweisen.

Kreditkartendaten waren zu keine Zeit zugänglich. Sony glaubt, dass die Daten von anderen Websiten oder Unternehmen entwendet wurden.