Für alle Leseratten haben wir heute einen Buch-Tipp: Frisch bei Amazon erschienen ist der Roman "Das Dunkle im Herzen". Autor Andreas Bertits, der auch als Redakteur für gamonas Schwesterseite free2play.de tätig ist, erzählt eine Geschichte über zwei Menschen, die ihr Leben und sich selbst aus den Augen verlieren.
Auf der einen Seite steht der Abiturient Tom, der begeisterter Computerspiele-Fan ist und aufgrund von Depressionen und Perspektivlosigkeit in einen Abgrund aus Angst und Gewalt stürzt.
Dem gegenüber steht die Erzählung über seinen Vater Markus, der mit Problemen in Familie und Beruf zu kämpfen hat, die ihn an seinem Leben und seinen Entscheidungen zweifeln lassen.
Beide Erzählstränge sind miteinander verbunden und wirken sich aufeinander aus.
Durch Toms Begeisterung für Computerspiele wird auch die Frage aufgeworfen, in wie weit Gewalt und Computerspiele zusammenhängen oder ob nicht doch andere Faktoren eine viel entscheidendere Rolle beim Fall eines jungen Menschen spielen.
Der Roman ist ab sofort als eBook über Amazon verfügbar. Eine Print-Version ist für einen späteren Zeitpunkt in ein paar Monaten geplant.
Wer keinen Kindle oder einen anderen eBook-Reader besitzt, kann sich direkt bei Amazon die Software "Kindle für PC" herunterladen und das Bucht dann am PC lesen.



















Eigentlich wollte ich gerade eine
Eigentlich wollte ich gerade eine Lobhudelei schreiben, aber ich komme so ins Schwärmen, dass mir 20 Seiten nicht ausreichen würden.
Ich kann nur jedem empfehlen, der etwas Zeit investieren mag, der komplexe Geschichten mit viel Emotion und Tragik, mit viel Humor und Militär liebt, der nicht an jeder Stelle über alles informiert werden will, wieso was gerade passiert, sondern sich an die ganze Sache langsam heranarbeiten möchte, dieses 10-Bände-Monster zu lesen.
Wenn man komplex sagt, so muss ich kurz an den Text auf dem Buchrücken des letzten Bandes denken: "Homeric in scope". Ich musste lachen. Homer war nicht ganz so komplex.
Erikson ist GRRMartin hoch 4, Tolkien hoch 20. Jeder, der Lesen sein Hobby nennt, sollte spätestens nach Band 2 von diesem Epos überzeugt sein.
Was man noch loben muss, ist, dass Erikson von Anfang an einen genauen Plan hatte, wo er wie am Ende hin wollte im 10. Band. Dies merkt man und er hat auch geschafft in etwas mehr als 10 Jahren alle Bände plus Zusatznovellen herauszubringen, was meiner Ansicht nach seinesgleichen sucht in der Literaturgeschichte. Und die Qualität hat so gut wie nirgends gelitten.
Für alle, die gerade einsteigen wollen: seit etwa einem Jahr und ein paar Monaten läuft auf Tor.com ein recht komplex gestalteter Re-read, der von einer Erikson-Neuling(in) und einem Re-reader geleitet wird. Man befindet sich, glaube ich, im Moment bei Band 5, kann aber zu allen vorigen Bänden alle Artikel finden. Es wird hervorragend zusammengefasst und analysiert - meist 2 Kapitel in einem Thread. Mehrfach meldet sich sogar Erikson selbst zu Wort und beantwortet, auch manchmal mit seinem Partner Esslemont zusammen, Fragen der Teilnehmer. Und man muss einfach sagen, Erikson ist komplett anders als andere Autoren. Er gibt ausführliche Antworten und nicht irgendwelche Billgstatements ab. Auch in Punkto Fanbase oder Betreuung von Schriftstellerwilligen ist dieser Autor ein Vorbild, im Gegensatz zu GRRM, der nach Jahren immer noch mehr an die Vermarktung seines Produktes denkt. Bei Erikson hat man zu keiner Zeit das Gefühl, er will einem sein Buch verkaufen. Er will einem die Geschichte der Gefallenen erzählen - leider "Unwitnessed" für viele Fantasy-Fans, die ihn boykottieren oder ihn nicht für gut halten, fälschlicherweise.
Lest !
Kann mich dem nur anschließen. Nach Spiel der Götter war ausnahmslos alles ( außer ein paar Klassiker ) eher langweilig oder Standartkost. IMO 100x als HdR, was eh überschätzt ist, und noch um einiges besser als Song of Fire and Ice, was mit dem 5ten Band schon arg abgebaut hat.
Von daher, wer eine gute Story in Buchform sucht sollte Erikson's Spiel der Götter lesen, wer was ähnliches in Spieleform sucht sollte Planescape Torment spielen.
Da muss ich dir absolut und in vollstem Umfang zustimmen.
Eigentlich wollte ich gerade eine Lobhudelei schreiben, aber ich komme so ins Schwärmen, dass mir 20 Seiten nicht ausreichen würden.
Ich kann nur jedem empfehlen, der etwas Zeit investieren mag, der komplexe Geschichten mit viel Emotion und Tragik, mit viel Humor und Militär liebt, der nicht an jeder Stelle über alles informiert werden will, wieso was gerade passiert, sondern sich an die ganze Sache langsam heranarbeiten möchte, dieses 10-Bände-Monster zu lesen.
Wenn man komplex sagt, so muss ich kurz an den Text auf dem Buchrücken des letzten Bandes denken: "Homeric in scope". Ich musste lachen. Homer war nicht ganz so komplex.
Erikson ist GRRMartin hoch 4, Tolkien hoch 20. Jeder, der Lesen sein Hobby nennt, sollte spätestens nach Band 2 von diesem Epos überzeugt sein.
Was man noch loben muss, ist, dass Erikson von Anfang an einen genauen Plan hatte, wo er wie am Ende hin wollte im 10. Band. Dies merkt man und er hat auch geschafft in etwas mehr als 10 Jahren alle Bände plus Zusatznovellen herauszubringen, was meiner Ansicht nach seinesgleichen sucht in der Literaturgeschichte. Und die Qualität hat so gut wie nirgends gelitten.
Für alle, die gerade einsteigen wollen: seit etwa einem Jahr und ein paar Monaten läuft auf Tor.com ein recht komplex gestalteter Re-read, der von einer Erikson-Neuling(in) und einem Re-reader geleitet wird. Man befindet sich, glaube ich, im Moment bei Band 5, kann aber zu allen vorigen Bänden alle Artikel finden. Es wird hervorragend zusammengefasst und analysiert - meist 2 Kapitel in einem Thread. Mehrfach meldet sich sogar Erikson selbst zu Wort und beantwortet, auch manchmal mit seinem Partner Esslemont zusammen, Fragen der Teilnehmer. Und man muss einfach sagen, Erikson ist komplett anders als andere Autoren. Er gibt ausführliche Antworten und nicht irgendwelche Billgstatements ab. Auch in Punkto Fanbase oder Betreuung von Schriftstellerwilligen ist dieser Autor ein Vorbild, im Gegensatz zu GRRM, der nach Jahren immer noch mehr an die Vermarktung seines Produktes denkt. Bei Erikson hat man zu keiner Zeit das Gefühl, er will einem sein Buch verkaufen. Er will einem die Geschichte der Gefallenen erzählen - leider "Unwitnessed" für viele Fantasy-Fans, die ihn boykottieren oder ihn nicht für gut halten, fälschlicherweise.
Lest !
Was besseres gibs nich entweder man liebt es oder man hasst es
Nachdem ich mit Song of Fire and Ice "fertig" war, hatte ich gedacht, dass es nichts besseres gibt, daher hat mich diese Reihe wahrlich erschlagen.
Mit mittlerweile 13 deutschen Bücher (komplett 19) ist die Handlung so komplex, verzweigt und interessant wie nichts anderes. Man muss einfach so genau lesen, dass man ja keine Information verpasst, da es dann in irgendeinem anderen Band wie richtig wichtig ist.
Ich bezweifle stark, dass mich noch eine Fantasyreihe so fesseln wird und werde den Tag betrauern, wenn ich dass letzte Buch fertig habe. Jetzt lese ich aber erstmal nochmals die zwei Kurzgeschichten und 5 Teile der Geralt-Saga um mich schön auf den ersten und zweiten Teil vorzubereiten.
guck dir mal die reihe an die ich weiter unten erwähnt habe das hört sich in gewisser weise ähnlich an ;)
Nachdem ich mit Song of Fire and Ice "fertig" war, hatte ich gedacht, dass es nichts besseres gibt, daher hat mich diese Reihe wahrlich erschlagen.
Mit mittlerweile 13 deutschen Bücher (komplett 19) ist die Handlung so komplex, verzweigt und interessant wie nichts anderes. Man muss einfach so genau lesen, dass man ja keine Information verpasst, da es dann in irgendeinem anderen Band wie richtig wichtig ist.
Ich bezweifle stark, dass mich noch eine Fantasyreihe so fesseln wird und werde den Tag betrauern, wenn ich dass letzte Buch fertig habe. Jetzt lese ich aber erstmal nochmals die zwei Kurzgeschichten und 5 Teile der Geralt-Saga um mich schön auf den ersten und zweiten Teil vorzubereiten.
www.amazon.de/.../ref=sr_1_1
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DAS dürfte jedem von euch gefallen :).
Interessant. Zumal ich mich gerade durch die Klassiker der Science Fiction arbeite. Letztens "Der Wüstenplanet" und nun "Ich, der Robot". Neuromancer wartet noch auf mich.
..."James Cook Entdeckungsfahrten im Pazifik" ist auch nur zu einem Drittel durch.
@topic
Viel Erfolg. Das Cover gefällt mir. Passt zum beschrieben depressiven Inhalt.
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DAS dürfte jedem von euch gefallen :).
das ist durchaus auch nichts schlechtes, senkt aber (zumindest bei mir) deutlich den wert des wiederlesens >.<
the witcher habe ich auch hier rum stehen.
momentan arbeite ich noch an einer reihe (beginnt mit "die rebellin" hat soweit ich weiss keinen extra namen als reihe), aber meine lieblingsreihe in punkto fantasy ist eindeutig der recluce zyklus (leider nie ganz auf deutsch erschienen ...)
hdr ist einfach bei nochmaligem lesen
hdr ist einfach bei nochmaligem lesen unglaublich laaangweilig weil so unglaublich laaangatmig geschrieben (der haupt grund warum die filme besser sind als die bücher -> die beschreibung der umgebung fällt weg)
Früher wurde durchaus oft langatmig geschrieben. Man muss halt drauf stehen. Ich hab bei Tolkien das Gefühl, in einer völlig neuen Welt zu sein, weil er halt so "ausschweiffend" schreibt. Du wirst lachen, ich liebe sogar das Kapitel über Pfeifenkraut. Aber ich bewege mich auch ständig im Klassik-Bereich. Da haben viele Bücher noch enormen Umfang gehabt. Ob nun Don Quijote, Der Graf von Monte Christo oder Krieg und Frieden. Es gibt Leute, die stehen auf Details. Eine packende Story, die über einen großen Zeitraum angelegt ist, verdient auch ein paar Seiten Text. Man möchte schließlich mittendrin sein und nicht nur irgendwo am Rande.
Na dann.
Ich gehe dennoch ohne Erwartungen ran. Denn zu oft liest man auf dem Klappentext von Fantasy: Der neue Tolkien. So packend wie Tolkien. etc. Steht ja btw auch bei Martin drauf. Ka, hab die dt. Ausgabe. Ich lese genug englisch beim Arbeiten. Sowas lässt mich immer skeptisch werden - also der Tolkien-Vergleich. Ich würde ja auch nicht die heutigen Romanschreiber mit Tolstoi, Austen, Flaubert und Co. vergleichen.
hdr ist einfach bei nochmaligem lesen unglaublich laaangweilig weil so unglaublich laaangatmig geschrieben (der haupt grund warum die filme besser sind als die bücher -> die beschreibung der umgebung fällt weg)
Tut er. Sind auch die einzigen Bücher die ich neben The Hobbit und Herr der Ringe stellen würde.
Nicht ganz. Bäume gibt´s durchaus ohne Gärtner. Sehr häufig sogar.
Aber so am Rande: Mir fiel gerade ein Fehler in der News auf: "und das Bucht dann am PC lesen."
Dieses Game of Thrones hab ich jetzt auch daheim rumliegen. Bin gespannt, ob es wirklich so gut ist. Fantasy enttäuscht mich immer wieder, darauf kann ich mich verlassen. Seit Tolkien habe ich nichts annähernd brauchbares mehr gelesen, außer vielleicht noch Flamme und Harfe. Aber das ist ja auch nicht mehr als Tristan und Isolde und kommt da wiederum nicht an Versionen wie die von von Straßburg ran. Fantasy wird viel zu oft viel zu hoch gelobt. Schon wenn man sich die Cover ansieht. Die meisten lesen sich gleich. Bin wirklich gespannt, ob Martin da die große Ausnahme bildet. Wenn ich die 3 Bücher an denen ich aktuell lese durch habe, lese ich da den ersten Band. Zur Abwechslung wurde mir dieser Titel auch Mal von Lesern empfohlen, die nicht nur Fantasy konsumieren.
Ich selber fühle mich ein wenig wie Tolkien, bis mein Buch fertig ist vergehen mit Sicherheit noch 10 Jahre :). Aber 150 Seiten gibt es immerhin schon :).
Naja ich hab die hier schon ewig rumliegen und da das fünfte Buch vor kurzem erschien ist, dachte ich mir, es wird langsam Zeit es mal weiter zu lesen. Und mit weiter meine ich, ich habs einfach wieder von vorne angefangen. Die Bücher sind einfach nur klasse.^^
Du hast doch Damit bestimmt auch nur wie ich angefangen, weil du die nächste Staffel von Game of Thrones nicht abwarten konntest oder? ^^
@Topic:
Viel Erfolg!
Was zur Frage führt was zuerst da war der Gärtner oder der Baum ;o
Aber ohne Gärtner kein Baum, daher muss dieser existent sein.
@Vood nein nein nein, der Baum versteckt ein Baumknutscher der an allem Schuld ist!!?
Du hast kein Plan, wenn dem so wäre, bräuchte man auch nen Quotenschwarzen der zuerst stirbt, dem ist aber nicht so, also kann es nur der Baum sein!
Du hast keine Ahnung. Der Gärtner. Immer der Gärtner! Außer es kommen Zimmermädchen im Buch vor. Dann die.
Ich hols mir vielleicht wenns als Buch erscheint, mit eBooks kann ich mich nicht anfreunden.
Lesen werde ich es selbst nicht. Ich mag´s im wesentlichen klassisch.
Aber ich hab immer noch die Steve Jobs
Aber ich hab immer noch die Steve Jobs Biographie vor mir, die ich voller Freude gekauft habe und noch angestaubt in der Ecke liegt. :)
Das ist das gute an einem eBook: es kann nicht verstauben ;)
Aber ich hab immer noch die Steve Jobs Biographie vor mir, die ich voller Freude gekauft habe und noch angestaubt in der Ecke liegt. :)
Die Computerspiele stehen auch nicht direkt im Mittelpunkt, da man - wenn man das Buch liest - deutlich erkennt, dass andere Probleme zu dem "Fall" der Personen - vor allem von Tom - führen und eben Computerspiele nicht der ausschlaggebende Punkt für so etwas sind.