Sonic - Segas Antwort auf Super Mario: Wie Sonic zur Ikone (und Lachnummer) wurde

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01) Wunderwaffe gegen Mario:

Er ist blau, er ist frech, er ist schnell: der blaue Igel Sonic, seines Zeichens Maskottchen der früheren Videospielgröße Sega. Heute genießt das rasend schnelle Stacheltier bei weitem nicht mehr den guten Ruf von einst, was an etlichen schlechten und mittelmäßigen Spielen der vergangenen 15 Jahre liegt. Auch kam Sonic nie in die Nähe der Qualität eines gelungenen Super-Mario-Titels. Doch seine ersten zehn Jahre im Business waren durchaus bemerkenswert.

Die Entstehungsgeschichte von Sonic the Hedgehog

Allein seine Entstehungsgeschichte spricht Bände, denn Sega entwarf den blauen Igel nach den Bedürfnissen der Firma. Die Programmierer und Künstler Yuji Naka, Hirokazu Yasuhara und Naoto Oshima waren dafür verantwortlich, einen Charakter zu entwerfen, der einen möglichst hohen Kontrast zu Nintendos Überflieger zeichnete. Nach Fehlversuchen mit einem Hasen (schnell), einem Armadillo (konnte sich zusammenrollen) und einem Charakter, der später die Vorlage für Sonics Erzfeind Dr. Robotnik sein würde, kam man in Fusion der Ideen auf einen flinken Igel. In Übereinstimmung mit dem extrem aggressiven US-amerikanischen Marketing für die Genesis-Konsole (hierzulande Mega Drive) sollte der neue Held frecher und spritziger wirken als der pummelige, leicht biedere Klempner der Konkurrenz. Aus diesem Gedanken heraus entstand die neue Spielfigur, die zuerst den Namen „Mr. Needlemouse“ trug. Dieser Name war eine direkte Übersetzung des japanischen Worts für Igel und wurde erst einige Zeit später geändert. Zur Disposition standen die Namen „SegaSonic“ sowie „Supersonic“. Übrig blieb am Ende schlicht Sonic.

Sega kam allerdings spät auf den Trichter. Als Sonic the Hedgehog das Licht der Welt erblickte, war die Mega-Drive / Genesis-Konsole bereits mehr als zwei Jahre alt und kämpfte im Westen gegen das noch immer dominante NES. Das bis dahin genutzte Maskottchen Alex Kidd – eine eher hässliche Kreuzung aus Bilbo Beutlin und Prince Charles – legte auf dem Mega Drive eine waschechte Bruchlandung hin und versprühte einen altbackenen Charme, der nicht zu Segas neuer aggressiver Strategie passte. Ein Austausch des Maskottchens war dringend nötig. Obendrein drohte Nintendo dem Gegenspieler Sega mit einer eigenen 16-Bit-Maschine den Wind aus den Segeln zu nehmen. Darum entschied sich Sega nach dem endgültigen Designentwurf der Figur ein Spiel zu stricken, das die Stärken des Mega Drives gegenüber Nintendos brandneuem Super Famicom (hierzulande Super Nintendo) herauskristallisierte.

Viel Zeit blieb nicht dafür, denn Nintendo hielt Stärken und Schwächen des neuen 16-Bit-Systems lange Zeit geheim. Erst auf den japanischen Branchenmessen im Frühjahr 1990 bekam man das Super Famicom zu Gesicht. Kurz darauf begann die Entwicklung des Spiels rund um den längst finalisierten Charakter, der seinen ersten Auftritt als baumelndes Rückspiegel-Gehänge im 1990 entwickelten Arcade-Rennspiel Rad Mobile feierte.

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Kommentare (3)
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Monu Yogi
#3
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zsaa
#2
ssssss
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zs
#1
sa
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