Die Veröffentlichung der beiden 'Soldier of Fortune'-Spiele 2000 und 2002 war in Anbetracht ihres Erfolgs gewiss ein feiner Schritt für Raven Software, aber auch ein großer Schnitt für die deutsche 'USK'. Teil Eins wurde hierzulande aufgrund seines extrem hohen Gewaltgrads umgehend indiziert, der Nachfolger nur nach erheblichen Eingriffen mit einer Freigabe ab 18 versehen. Und doch verdanken die ansonsten eher grundsoliden Ego-Shooter ihre Popularität letztlich vor allem den dargebotenen Exzessen. Eine Popularität, die manch Einem nun möglicherweise schon ab November wieder in Erinnerung gerufen werden könnte.

Denn wie 'worthplaying.com' jetzt vermeldet, hätten die Arbeiten an dem neusten, voraussichtlich für PC, Xbox 360 und PS3 erscheinenden Serien-Ableger bereits begonnen. Wer allerdings den auf den Namen Soldier of Fortune: Pay Back getauften Ego-Shooter im Auftrag von Activision entwickelt und ob der Titel das Geheimnis seines Erfolgs in Form ausschweifender Gewalteinlagen wiederholt, liegt bislang im Dunkeln.

Vermutlich aber könnte die vom 11. bis zum 13. Juli stattfindende E3 schon Licht in die oder andere Frage bringen.

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