Sledgehammer Games, Entwickler hinter dem kürzlich angekündigten Call of Duty: Advanced Warfare, arbeitete vor längerer Zeit an einem Call of Duty mit Third-Person-Perspektive. Angesiedelt war es im Vietnam-Krieg, wie die beiden Gründer Glen Schofield und Michael Condrey in einem Interview mit Game Informer verrieten.

Sledgehammer - 'Advanced Warfare'-Entwickler arbeitete an Third-Person-CoD im Vietnam-Krieg

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Derzeit arbeitet Sledgehammer an Advanced Warfare.
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Mit den Gedanken abschließen konnten sie mit dem Titel nach dessen Einstellung aber offenbar nicht, denn sollte Activision jemals wieder ein Call of Duty mit Third-Person-Perspektive in Auftrag geben, würden sie gerne wieder zu diesem Projekt zurückkehren.

Die Arbeiten an dem Spiel wurden gestoppt, da Sledgehammer dem Studio Infinity Ward bei der Entwicklung von Call of Duty: Modern Warfare 3 unter die Arme greifen musste. Gut sechs bis acht Monate wurde an dem Third-Person-CoD gewerkelt.

Spielen sollte es in Kambodscha, wo es Untergrund-Tunnel gab, die wiederum 'Dead Space'-Atmosphäre hervorgerufen hätten. Gemeint sein würde damit nicht die Sci-Fi-Perspektive, sondern das Unheimliche für die amerikanischen Soldaten. Die Soldaten hätten damals nicht gewusst, dass es im Dschungel Sprengfallen gibt und was sie da in den Tunneln erwartet.

Die Düsternis und der Vergleich mit Dead Space dürften übrigens nicht zufällig kommen, arbeiteten beide doch vorher bei 'Dead Space'-Entwickler Visceral Games.

Letztendlich wurde der Titel aufgrund dessen eingestellt, weil der damalige Krieg weltweit als kontrovers angesehen wird. Er werde außerhalb der USA als "Amerikas Krieg" angesehen und nicht als "Vietnams Krieg". Das Setting wäre also unpopulär und auch gerade in Sachen Marketing eher schwer zu vermitteln.