Scheinbar ist der umstrittene Shooter Six Days in Fallujah doch noch nicht ganz fertig. Dafür gibt es aber scheinbar schon Publisher, die an einer Veröffentlichung des Spiels interessiert wären.

Six Days in Fallujah - Neue Details + Publisher im Gespräch

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Die Geschichten der Marines soll im Vordergrund stehen
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Peter Tamte vom Entwickler Atomic Games sprach mit Joystiq.com über den aktuellen Stand des Spiels. So sei die Aussage, dass Six Days in Fallujah bereits fertig sei falsch interpretiert worden. Man hat zwar bereits alle Levels realisiert, doch muss an der KI und Grafik immer noch gearbeitet werden.

Außerdem wolle man einige Technologien aus dem kommenden Download-Titel Breach ebenfalls einbauen. Ein besonderes Feature des Battlefield 1943-Konkurrenten sind die zerstörbaren Umgebungen.

Zwar wollte man keinen Publisher namentlich nennen, aber es gibt einige die ihr Interesse bekundet haben, so Tamte. Der ursprüngliche Publisher Konami ist abgesprungen, nachdem das Spiel zu sehr in die Kritik geraten ist.

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Aber es gibt auch Informationen zum eigentlichen Spiel, welches ähnlich wie ein Dokumentarfilm aufgebaut sein soll. Man wolle die Geschichten bestimmter US Marines erzählen, die während 'Operation Phantom Fury' im Irak-Krieg 2004 im Einsatz waren. Deshalb findet man auch keinerlei politischen Hintergrund im Spiel, es dreht sich alles um die einzelnen Marines.

Es werden auch Zivilisten in den Levels herumlaufen. Da die 'Rules of Engagement' ein wichtiger Teil des Spiels sind, heißt es aber Game Over, würde man auf sie schießen. Da es Momente gab, in denen sich Aufständische als Zivilisten verkleideten, um die Marines in einen Hinterhalt zu locken, will der Entwickler aber einen Weg finden, wie man den Spieler vor möglichen Gefahren und Fallen warnt. Dadurch will man das Prinzip Versuch und Irrtum verhindern.

Was passiert wenn man selbst stirbt wollte er nicht verraten, da es sich um einen Gameplay Spoiler handeln würde.

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„Wenn ich das Spiel als eine 'interaktive Rekreierung' bezeichnen würde anstatt als 'Spiel', würden es die Leute wohl etwas besser verstehen.“ Dabei nimmt Tamte den Kinofilm Tödliches Kommando - The Hurt Locker als Beispiel, wie man Geschichten aus dem Irak-Krieg darstellen kann. „Wenn ein Film damit umgehen kann, warum können wir in einem interaktiven Format nicht damit umgehen, wobei wir die Leute doch noch näher an diese Erfahrungen heranbringen können?"

„Es ist eine Sache jemand auf einem Bildschirm sterben zu sehen und dabei Mitgefühl zu empfinden. Aber es ist eine ganz andere Sache wenn es auf einmal du bist, der die Entscheidungen selbst treffen muss. Plötzlich verstehst du die Situation in einem viel breiteren Kontext.“

Six Days in Fallujah erscheint demnächst für PC, PS3 & Xbox 360. Jetzt bei Amazon vorbestellen.